1. Von der amerikanischen Filmindustrie würde ich mir eigentlich mal wünschen, dass sie mehr auf Originaldrehbücher setz als auf das tausendste Sequel, Prequel und Remake – und dass sie die Zuschauer ernst nimmt.
2. Würde man endlich eine gut ausgewählte Collection dänischer Filme veröffentlichen, würde ich vermutlich sofort schwach werden, denn manche Filme sind nur sehr schwer mit Untertiteln in einer Sprache zu finden, die ich auch beherrsche.
3. Es gibt ja so gehypte Filmstars wie etwa xyz, der/dem ich aber überhaupt nichts abgewinnen kann, weil ich Hypes generell nichts abgewinnen kann. Außerdem werden gerade bei Schauspielern oft diejenigen gehypt, die sich weniger durch ihr Talent als durch ihren Star-Appeal auszeichnen.
4. Film-Blogosphäre war ja eines der geflügelten Worte im letzten Jahr und von Manifesten über Homepages bis hin zu Facebook-Gruppen hat sich da einiges getan in der letzten Zeit, von wirklichem Erfolg gekrönt war aber keines der Projekte. Wie ist deine Meinung zum Thema Film-Blogosphäre? Was wäre ein möglicher neuer Ansatz oder, ganz anders gedacht, muss sich in der Beziehung überhaupt etwas tun oder ist alles gut so wie es ist? Viele der Ideen finde ich gut, auch halte ich bei allen Bedenken gegen Facebook diese Gruppe für eine guten Anfang als Kommunikationsplattform. Eine lebendige Blog-Landschaft entsteht meiner Meinung nach aber vor allem durch das gegenseitige Kommentieren und großzügige Verlinken. Außerdem sollte sich nicht immer alles um die Klickzahlen drehen. Ich habe es jedenfalls lieber, ein Beitrag wird von zehn Leuten tatsächlich gelesen und im Idealfall auch kommentiert als hundertmal aufgerufen und dann weggedrückt.
5. Kaufe ich mir ein Buch, erwarte ich mir auf alle Fälle, dass es gut ist.
6. Die Spezialeffekte in Serienproduktionen sind mir nicht wichtig. Hauptsache, die Serie ist gut.
7. Meine zuletzt gesehene Serienstaffel war „Top of the lake“ und die war weniger gut als erwartet, weil ich mir aufgrund der vielen guten, beinahe euphorischen Besprechungen und des ständigen Vergleichs mit „Twin Peaks“ eine mysteriöse, spannende Serie erhofft hatte, aber gerade der Plot war dann doch sehr leicht zu durchschauen.













