Archiv der Kategorie: Bücher

Auf den Straßen von Philadelphia

Philadelphia, USA: Die Polizistin Mickey wird zu einem Einsatz an dem Bahndamm an der Guerney Street in Kensington gerufen. Eine Leiche wurden gefunden. „Weiblich, Alter unklar, wahrscheinlich Überdosis“. Sofort bekommt Mickey Angst. Ihre Schwester Kacey lebt auf der Straße. Sie ist drogensüchtig, prostituiert sich. Bei jeder weiblichen Leiche fürchtet Mickey daher, es könnte Kacey sein. […]

Women in Crime: „Ride the pink horse“ von Dorothy B. Hughes

Ein Mann kommt in eine Stadt, um einen weitaus mächtigeren Mann zu erpressen – das ist der Ausgangspunkt von Dorothy B. Hughes‘ Kriminalroman „Ride the pink horse“, der in der deutschsprachigen Ausgabe von Goldmann 1981 den Titel „Der Tod tanzt auf den Straßen“ bekommen hat. Tatsächlich ist dieser Titel zwar weit weg vom Original, aber […]

Krimi-Kritik: „Verdammte Liebe Amsterdam“ von Frank Göhre

Schorsch. Ein Mann, ein Name, könnte man denken. Aber offenbar ist Georg der sensiblere der beiden Köster-Brüder, zumindest in seiner Erinnerung. Ständig hat ihn der ältere Michael aufgezogen, wenn er geweint hat, sich weggeduckt hat oder etwas nicht wusste. Nun ist Michael tot. An einer Autobahnraststätte wurde er erschlagen. Jahrelang hatten die Brüder einander nicht […]

Über „Die Dinge beim Namen nennen“ von Rebecca Solnit

„Indem wir Dinge bei ihrem wahren Namen nennen, durchbrechen wir die Lügen, mit denen Untätigkeit, Gleichgültigkeit oder Weltfremdheit entschuldigt, abgeschwächt, vertuscht, verdeckt oder umgegangen werden oder der sie befördern“, schreibt Rebecca Solnit im Vorwort ihres Essaybandes „Die Dinge beim Namen nennen“. Tatsächlich reflektiert sie in den 20 Essays aus den Jahren 2006 bis 2018 immer […]

Women in Crime: „Sie kam zu spät“ von Mary Wings

Es ist ein geheimnisvoller Anruf, durch den Emma Victor in eine Mordermittlung gerät. Eigentlich arbeitet die ehemalige PR-Frau bei dem Frauennotruf von Boston, als sie von der Stimme am anderen Ende der Leitung mit Namen angesprochen wird und zu einem Treffen gebeten wird. Emma Victor zögert, aber sie wird neugierig und findet sich abends auf […]

Zu „Last Shot“ von Hazel Frost

Welch ein Spaß hatte ich mit diesem Buch! „Last Shot“ ist rasant, witzig und überdreht, am ehesten würde ich es als Pulp mit einem Schuss Sozialrealismus beschreiben. Alleine schon der Anfang: Auf einen wunderbar blutig-verregneten-tragischen Prolog folgt eine Szene auf einem Parkplatz in den Bergen, auf dem drei Menschen erschossen werden, nur Dima, der erwachsene […]

True Crime – „Ich ging in die Dunkelheit“ von Michelle McNamara

Zu Michelle McNamaras „Ich ging in die Dunkelheit“ gehören mindestens drei Geschichten. Da ist zunächst die Geschichte eines Serientäters, der von 1976 bis 1986 in Kalifornien Einbrüche, Vergewaltigungen und Morde begangen hat. Vornehmlich spähte er eingeschossige Häuser aus, drang in sie ein, stahl, vergewaltigte und mordete. Da er in verschiedenen Regionen tätig war – mit […]