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KrimiZeit-Bestenliste Mai 2014

Eigentlich hatte ich mit der KrimiZeit-Bestenliste erst nächste Woche gerechnet, aber in Anbetracht des morgigen Feiertages ist sie schon heute erschienen (irgendwann merke ich mir das auch mal). Deshalb folgt auch heute schon mein Abgleich, der leider etwas dünn ausfällt. Nächste Woche hätte das natürlich total anders ausgesehen. 😉 Aber nun erst einmal die Platzierungen (in Klammer der Platz des Vormonats)

(c) Dumont

(c) Dumont

1 (2) Oliver Bottini: „Ein paar Tage Licht“
2 (-) Ross Thomas: „Fette Ernte“
3 (-) Dominique Manotti: „Ausbruch“
4 (10) Mukoma wa Ngugi: „Nairobi Heat“
5 (-) Leonardo Padura: „Ketzer“
6 (8) Karim Miské: „Entfliehen kannst Du nie“
7 (7) Urban Waite: „Wüste der Toten“
8 (1) David Peace: „GB84“
9 (3) Daniel Woodrell: „In Almas Augen“
10 (-) Jonathan Woods: „Der Tote von San Miguel“

Bescheidene drei Titel habe ich gelesen: „Ein paar Tage Licht“ (das es heute noch hier zu gewinnen gibt), „GB84“ und „In Almas Augen“ und über alle drei habe ich bereits im letzten Monat geschrieben, deshalb erwähne ich nur kurz, dass „Ein paar Tage Licht“ und „GB84“ weiterhin zu den besten Kriminalromane gehören, die ich dieses Jahr gelesen habe. Ross Thomas lese ich gerade, allerdings bin ich noch nicht bei „Fette Ernte“ angekommen. Aber nach den ersten drei Bänden spreche ich hier eine für den Autor allgemein geltende Leseempfehlung aus – und meinen Dank an den Alexander Verlag, dass sie sein Werk in der Gesamtausgabe herausbringen. Weiterhin auf meiner Leseliste stehen Mukoma wa Ngugi, Urban Waite und natürlich Dominique Manotti, außerdem hat mich auch Jonathan Woods „Der Tote von San Miguel“ angesprochen.

KrimiZeit-Bestenliste März 2014 – Ein Abgleich

Nachdem ich im Februar den Abgleich versäumt habe, steige ich nun im März wieder ein. Hier ist sie, die KrimiZeit-Bestenliste (Platzierungen in Klammern geben den Vormonat an):

(c) Liebeskind

(c) Liebeskind

1 (-) David Peace: „GB84“
2 (7) Jan Costin Wagner: „Tage des letzten Schnees“
3 (3) Jesper Stein: „Unruhe“
4 (6) Zoë Beck: „Brixton Hill“
5 (-) Daniel Woodrell: „In Almas Augen“
6 (8) Dennis Lehane: „In der Nacht“
7 (5) Martin Cruz Smith: „Tatjana“
8 (10) Uta-Maria Heim: „Wem sonst als Dir.“
9 (4) Friedrich Ani: „M“
10 (-) Karim Miské: „Entfliehen kannst Du nie“

Immerhin fünf Titel habe ich bereits gelesen, der sechste – „Unruhe“ – wird voraussichtlich am Wochenende folgen. Sehr gefreut habe ich mich über den ersten Platz für David Peace, von dessen „GB84“ ich schlichtweg begeistert bin. Deshalb kann ich nur wiederholen: Ja, der Anfang ist mühsam, ja, die Nebenhandlung auf der Seite ist sehr klein gedruckt, ja, es ist alles ein wenig schwierig zu lesen. Aber alleMühe lohnt sich ungemein! Über Jan Costin Wagner, Zoë Beck und Dennis Lehane habe ich bereits etwas geschrieben, sie gehören auch für mich eindeutig zu den besten Krimis der letzten Monate.

Daniel Woodrells „In Almas Augen“ hat mir ebenfalls sehr gut gefallen (Beitrag folgt), als Krimi würde ich das Buch nicht unbedingt sehen, aber da war ich bereits bei Carl Nixons „Rocking Horse Road“ strenger als die Jury. Es geschieht zwar in beiden Büchern ein Verbrechen, allerdings steht für mich die Aufklärung zu wenig im Vordergrund.

Von den anderen vier Titeln hat mich vor allem der Satz der Jury neugierig gemacht, dass in Karim Miskés „Entfliehen kannst du nie“ „Wut, Drogen, Freud und Ellroy“ stecke. Von Uta-Maria Heim habe ich bisher nur „Feierabend“ gelesen, das Buch konnte mich nicht überzeugen. Aber schön ist, dass immerhin zwei Frauen und vier deutschsprachige AutorInnen auf der Liste stehen.

KrimiZeit-Bestenliste Januar 2014

Ausnahmsweise am zweiten Donnerstag des Monats ist die KrimiZeit-Bestenliste erschienen. Die Platzierungen sind (in Klammern ist der Vormonat angegeben):

(c) Diogenes

(c) Diogenes

1 (3) John le Carré: „Empfindliche Wahrheit“
2 (1) Friedrich Ani: „M“
3 (7) Dennis Lehane: „In der Nacht“
4 (5) Martin Cruz Smith: „Tatjana“
5 (4) Garry Disher: „Dirty Old Town“
6 (2) Lee Child: „61 Stunden“
7 (-) Ulrich Ritzel: „Trotzkis Narr“
8 (-) Zoë Beck: „Brixton Hill“
9 (-) Jesper Stein: „Unruhe“
10 (8) Jo Nesbø: „Koma“

Besonders gefreut habe ich mich über die beiden Neuzugänge Zoë Beck und Ulrich Ritzel, deren Bücher ich sehr gelungen fand. Meine Besprechung von „Trotzkis Narr“ ist in der aktuellen Ausgabe der BÜCHER, die Kritik zu „Brixton Hill“ kommt nächste Woche im Zeilenkino. Aber bereits jetzt sei gesagt, dass sich beide Kriminalromane dem Thema Gentrifizierung aus gänzlich anderer Richtung nähern – und gekonnt Gesellschaftskritik mit Krimi-Elementen verbinden.

Dennis Lehanes „In der Nacht“ habe ich bereits ausführlich gewürdigt, Jesper Stein steht auf meiner Leseliste.