Kinostarts im März – King of Devil’s Island

Am 29. März startet in den deutschen Kinos der norwegische “King of Devil’s Island”, das im letzten Jahr bei den Nordischen Filmtagen den NDR-Spielfilmpreis und den Publikumspreis gewonnen hat. In seinem sehenswerten Drama erzählt Marius Holst eine universelle Geschichte über den Missbrauch von Macht und dem unbezwingbaren Freiheitswillen.

Der Heimleiter (Stellan Skarsgard) und Erling (Benjamin Halsted)

Norwegen im Jahr 1915. Der 17-jährige Erling (Benjamin Halsted) und der jüngere Ivar (Magnus Langlete) sind auf dem Weg zu der Insel Bastøy, auf der eine berüchtigte Erziehungsanstalt liegt. Dort führt Heimleiter Bestyreren (Stellan Skarsgård) ein strenges Regime, das unbedingten Gehorsam und Fleiß fordert. Er ist überzeugt, dass die Jungen durch harte Arbei, strenge Disziplin und Aufgabe ihrer Individualität wieder “gesellschaftsfähig” gemacht werden können. Und Olav (Trond Nilsen) hat es fast geschafft und steht kurz vor seiner Entlassung. Aber Erling erinnert ihn an ein Leben außerhalb dieser Insel – und schließlich kommt es zur Rebellion … Eine ausführliche Kritik ist bei spielfilm.de zu finden. Dort ist auch mein Interview mit Marius Holst erschienen. Hier gibt es schon einmal einen Blick auf den Trailer:

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„Luther – Die Drohung“ – Der Thriller vor der Serie

© DuMont Buchverlag)

Meistens gibt es erst das Buch und dann den Film. Oder aber das Buch zum Film, das dann die Handlung nach- bzw. weitererzählt. Oder Fanbücher, die ganz auf den Film abgestimmt sind. Neil Cross ist mit seinem Roman „Luther – Die Drohung“ nun einen anderen Weg gegangen. Er erzählt die Vorgeschichte zu der Fernsehserie „Luther“, nachdem die Drehbücher bereits fertig waren. Das hat einige Vorteile: Die Figuren sind sehr nah bei den Schauspielern, gerade bei der Hauptfigur ist Idris Elba deutlich zu erkennen. Auch die Interpretationen der Schauspieler – also beispielsweise die großen Schritte, die Luther immer macht – finden sich in der Geschichte wieder. Es hat aber auch einen Nachteil, der im Fall eines Thrillers besonders schwer wiegt: Der Zuschauer der Serie kennt bereits den Ausgang des Falls Weiterlesen

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„Rizzoli & Isles“ – Die neue Krimiserie nach den Thrillern von Tess Gerritsen

Zwei ungleiche Ermittlerinnen stehen im Mittelpunkt der neuen Serie „Rizzoli & Isles“: die temperamentvolle Polizistin Jane Rizzoli (Angie Harmon) und die unterkühlte Gerichtsmedizinerin Dr. Maura Isles (Sasha Alexander). Gemeinsam gehen sie in Boston auf Mörderjagd. Entwickelt wurden diese Figuren von der amerikanischen Autorin Tess Gerritsen, auf dessen Jane-Rizzoli-Thrillern die neue Krimiserie bei VOX lose basiert. Weiterlesen

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Media Monday #37

Eine neue Woche, ein neuer Media Monday:

1. Der beste Film mit Ryan Phillippe ist für mich „Gosford Park“. Ich habe diesen Film vor Jahren mal gesehen und damals hat er mir sehr gut gefallen.

2. Zack Snyder hat mit __________ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil __________ es bislang mit keinem seiner Filme geschafft, mich ins Kino oder vor den Fernseher zu locken.

3. Der beste Film mit Amber Heard ist für mich „Alpha Dog“, weil ich nur diesen Film mit ihr gesehen habe. Weiterlesen

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„John Irving und wie er die Welt sieht“

(c) w-film

Am Anfang des Films ist eine Schwarzblende zu sehen und das rhythmische Schlagen des Springseils auf einer Matte zu hören. Erst dann sind die Füße und darauffolgend der ganze Körper von John Irving zu sehen. Untermalt von Musik erklingt aus dem Off ein Auszug aus Irvings letztem Roman, „Letzte Nacht am Twisted River“: „Wie immer begann er mit dem Ende der Geschichte …“. Doch es ist der Anfang eines Films, der in die Welt des John Irving einführt.

Der amerikanische Schriftsteller sieht sich selbst als Handwerker und Geschichtenerzähler, weniger als Intellektueller. Uneitel und offen gibt er daher im Gespräch mit dem Filmemacher André Schäfer Einblicke in seine Arbeitsweise. Weiterlesen

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„Extrem laut und unglaublich nah“ – Der Roman und der Film

(c) Kiepenheuer & Witsch

Der neunjährige Oskar Schell hat seinen Vater bei den Anschlägen auf das World Trade Center verloren und kann diesen Verlust nur schwer verarbeiten. Eines Tages findet er in den Sachen seines Vaters einen Schlüssel. Und er ist überzeugt, dass es seine Aufgabe ist, das passende Schloss zu entdecken. Sein Vater hat ihn schon immer auf Entdeckungstouren geschickt – beispielsweise sollte er in New York den verschwundenen sechsten Bezirk suchen. Verzweifelt klammert sich Oskar an den Gedanken, dass die Suche nach dem passenden Schloss eine letzte Aufgabe für ihn ist, und entdeckt tatsächlich einen weiteren Hinweis: Auf einem Zettel hat sein Vater den Namen Black notiert. Nun muss er nur noch alle 216 Adressen aufsuchen, die er zu den 472 Menschen mit dem Namen Black im Telefonbuch gefunden hat. Damit beginnt für ihn eine Reise, die gleichsam zu einem Verarbeitungsprozess seines Verlustes wird. Weiterlesen

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Media Monday #36

Das erste Mal bin ich bei Frag das Kino über den Media Monday gestolpert und wurde neugierig. Dahinter steckt die Idee, dass jeden Montag ein Lückentext vom Medienjournal zur Verfügung gestellt wird, der in dem Blog beantwortet werden kann. Der normale Text war vorgegeben, die gefetteten Teile habe ich hinzugefügt. Von nun an werde ich versuchen, regelmäßig mitzumachen. Und starte heute: Weiterlesen

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