Trailer: „Die Tribute von Panem – Catching Fire“

(c) Studiocanal

Der erste Teil der „Tribute von Panem“ hat mir trotz einiger Kritikpunkte gut gefallen, daher freue ich mich schon auf die Fortsetzung. Nachdem Katniss (Jennifer Lawrence) und Peeta (Josh Hutcherson) die Hungerspiele nicht nur überlebt, sondern auch dem Kapitol die Stirn geboten haben, reisen sie durch die Distrikte. Die ärmeren Distrikte fühlen sich durch sie zur Rebellion ermuntert – deshalb ändert Präsident Snow (Donald Sutherland) die Regeln: Alle bisherigen Gewinner müssen bei den anstehenden Hungerspielen noch einmal antreten …

Der Film startet am 21. November 2013 in den deutschen Kinos – und hier ist schon einmal ein Teaser-Trailer:

Und nun gibt es auch ein neues – und sehr schönes – Teaser-Poster:

(c) Studiocanal

Und weiter geht es mit dem deutschen Trailer:

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„Trance“ von Danny Boyle

(c) 20th Century Fox

Kunstauktionator Simon (James McAvoy) hat in Zusammenarbeit mit einer Bande von Kriminellen ein Kunstwerk gestohlen, kann sich nun aber nicht mehr daran erinnern, wo er es versteckt hat. Nachdem weder Drohungen noch Folter helfen, soll eine Hypno-Therapeutin (Rosario Dawson) seiner Erinnerung auf die Sprünge helfen. Je weiter sie in sein Unterbewusstsein eindringt, desto unklarer werden die Grenzen zwischen Realität und Suggestion …

Mit „Trainspotting“ und „28 Days later“ hat Danny Boyle zwei spannende und innovative Filme gedreht, die mich hoffen lassen, dass auch „Trance“ so unberechenbar ist wie er angekündigt wird. Der Film startet am 8. August 2013 in den deutschen Kinos.

Update: Der ganz große Wurf ist der Film nicht geworden, aber er bereitet immerhin kurzweilige Unterhaltung. Meine ausführliche Kritik gibt es bei spielfilm.de

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Media Monday #96

Während ich gerade noch in Wien auf die Schlüsselübergabe von der Ferienwohnung warte, um dann mit dem Flieger in meine alte Heimat Hannover zu düsen und später weiter nach Bonn zu fahren, widme ich mich kurz dem Media Monday.

1. Dennis Quaid gefiel mir am besten in „The Big Easy“ und „Postcards from the edge“.

2. Enzo Barboni hat mit „Vier Fäuste für ein Halleluja“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil diese ganzen Bud-Spencer-Terrence-Hill-Klamauk-Streifen gar nicht mein Fall sind, mir dieser Film aber sofort eingefallen ist.

3. Keira Knightley gefiel mir am besten in „Kick it like Beckham“ und „Pride and Prejudice“. Weiterlesen

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Von der Serie zum Buch – „Raylan“ von Elmore Leonard

Timothy Olyphant als Raylan Givens (c) SPHE

Ausführlich habe ich mich bisher hier im Zeilenkino mit der Figur Raylan Givens beschäftigt, da sie ein hervorragendes Beispiel für die wechselseitigen Beeinflussungen von Literatur und Film/Fernsehen darstellt. Und in diesem Fall geht die Zusammenarbeit sogar weit über eine bloße Verfilmung hinaus. In Interviews haben die Macher von „Justified“ mehrfach erklärt, dass sie bei den Drehbüchern zu der Serie immer wieder eine Frage weiter gebracht habe: „What would Elmore do?“. Deshalb bleibt die Serie mit ihren Perspektivwechseln und der Konzentration auf die Charaktere sowie dem Dialog dem Stil Leonards treu. Für heutige Sehgewohnheiten ist das ungewöhnlich und oft etwas langatmig. Einigen Folgen fehlen Höhepunkte und auch die Handlung ist mitunter für eine Episode etwas dünn. Dadurch wird „Justified“ aber auch zu einem sehr guten Bespiel für eine Serie, die von ihren Charakteren vorangebracht wird. Allein die Entwicklung von Boyd, den die Serienmacher glücklicherweise nicht sterben ließen, ist ein gutes Beispiel. (Vergleiche Teil 1). Deshalb wird „Justified“ zudem von den Beziehungen stark beeinflusst, die Raylan Givens zu den anderen Figuren hat. In der ersten Staffel ist es – neben Boyd – vor allem das Verhältnis zu Ava und seiner Ex-Frau Helen sowie zu seinem weitgehend abwesenden Vater. In der zweiten Staffel rückt dann seine Beziehung zu Mags Bennet in den Mittelpunkt. Hier drücken sich verschiedene Facetten seines Charakters aus, spiegeln sich seine Vergangenheit und seine Entscheidungen wider. Die Idee zu der Figur Mags Bennett stammt indes von Elmore Leonard selbst. Weiterlesen

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Media Monday #95

Es ist mal wieder Montag oder genauer gesagt: Media Monday

1. Al Pacino gefiel mir am besten in „Frankie & Johnny“, dicht gefolgt von „The Godfather, Part II“.

2. Greg Mottola hat mit einem seiner Filme seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich nichts von ihm kenne.

3. Milla Jovovich gefiel mir am besten in „Dazed and Confusion“, wenngleich sie dort nur eine winzige Rolle hat. Weiterlesen

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„Engelsgrab“ von Danielle Ramsay

(c) Piper

Das Krimi-Debüt der schottischen Autorin Danielle Ramsey beginnt mit dem Mord, der aus der Perspektive des Opfers geschildert wird. Das ist ein spannender und konventioneller Auftakt für einen Krimi, der sich auch im weiteren Verlauf weitgehend an die Regeln des Genres hält: Die 15-jährige Sophie wurde ermordet und ihr Gesicht wurde entsetzlich verstümmelt. Nachdem er als Folge einer Schussverletzung für sechs Monate außer Dienst war, wird Detective Inspector Jack Brady an den Tatort am Strand von Whitley Bay im Nordosten Englands gerufen. Er soll die Ermittlungen übernehmen, obwohl sein alter Freund und Kollege DI Jimmy Matthews eigentlich dafür vorgesehen war. Aber er hat sich am Tatort wie ein Laie benommen und wurde daraufhin abgezogen. Von Anfang an kommt Brady die Sache merkwürdig vor – und schon bald erfährt er, dass er mit seinem Argwohn richtig liegt: Jimmy Matthews kannte die Tote und war offenbar der letzte, der sie lebend gesehen hat.

Danielle Ramsay verwendet sehr viel Sorgfalt darauf, das Umfeld ihrer Hauptfigur Jack Brady – Parallelen zu Harry Hole sehe nicht nur ich in dieser Figur – zu beschreiben. Weiterlesen

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Die dritte Staffel von „Kommissarin Lund” – Eine großartige Serie, ein schlimmes Ende und die DVD-Box

Fassungslos saß ich am Ende der letzten Folge der großartigen Serie „Kommissarin Lund“ vor dem Fernseher. Dreißig Folgen – drei Staffeln lang – war Sarah Lund (Sofie Gråbøl) eine famose Ermittlerin mit Macken und Stärken. Sie wurde als Figur sehr gut entwickelt, einzig ihr Pullover blieb in den Folgen immer gleich. Sie hat ihre Partner überlebt, mehrere Trennungen durchgemacht und sogar ertragen, dass sich ihr Sohn von ihr distanziert. Und dann wählen die Serienmacher das schlimmste aller möglichen Enden.

Vorweg: Eine starke dritte Staffel

Noch vereint: Robert Zeuthen (Anders W. Berthelsen) mit seinen Kindern

Über neun Folgen lang bot die dritte Staffel von „Kommissarin Lund“ fast alle Stärken der ersten Staffel: einen spannenden Fall, Verwicklungen in der Politik und – eine sehr gute Entscheidung – in die Wirtschaft. Dadurch wurde der Bogen weiter gespannt als bei der schwachen zweiten Staffel, die unter der zu frühen Preisgabe des Täters gelitten hat. (Oder hatte da jemand noch Zweifel, nach (SPOILER) der Name genannt wurde?) Außerdem hat Sarah Lund erstmals die Möglichkeit, ein Opfer zu retten: Die Tochter des reichen Robert Zeuthen (famos: Anders W. Berthelsen) wurde entführt. Der Entführer verlangt, dass Robert Zeuthen selbst festlegen soll, welche Schuld er für seine Tochter begleichen will. Und in Zeiten einer Finanzkrise denkt vorerst außer dem Zuschauer keiner daran, dass es ihm um etwas anderes als Geld gehen könnte. Dadurch entspinnt sich schätzungsweise 555 Minuten lange spannende Unterhaltung, die wieder einmal beweist, warum „Kommissarin Lund“ eine gute Krimiserie ist. Weiterlesen

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