Extrem laut & unglaublich nah – Trailer und Starttermin

Am 16. Februar 2012 wird in Deutschland „Extrem laut und unglaublich nah“ anlaufen, die Verfilmung von Jonathan Safran Foers gleichnamigem Roman. Im Mittelpunkt steht der Junge Oskar (Thomas Horn), der im Schrank seines am 11. September 2001 gestorbenen Vaters einen Schlüssen findet – und wissen will, in welches Schloss er passt.

Das Drehbuch stammt von Eric Roth („Der seltsame Fall des Benjamin Button“, „Forrest Gump“), Regie führt Stephen Daldry („Billy Elliot“, „The Hours“) und Produzent ist Scott Rudin („No Country for Old Men). Also haben alle Beteiligten viel Erfahrung mit gelungenen Adaptionen. Auch die Besetzung ist mit Sandra Bullock, Tom Hanks und Viola Davis durchaus vielversprechend. Und zu guter Letzt hinterlässt auch der Trailer einen guten Eindruck:

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„Leuchtspielhaus“ – Der Debütroman von Leif Randt

Leif Randt (c) TDDL 2011

Bei den diesjährigen Literaturtagen in Klagenfurt hat mich insbesondere Leif Randts Auszug aus seinem Roman „Schimmernder Dunst über CobyCounty“ neugierig gemacht. Bevor ich aber dieses Buch vorstelle, möchte ich einen Blick auf sein Debüt „Leuchtspielhaus“ werfen. Immerhin verspricht schon der Titel ein Spiel zwischen Kino und Literatur. Tatsächlich spielt der Film als Medium in diesem Roman eine wichtige Rolle. Filme sind wesentliche Bestandteile des kulturellen Bezugsrahmens der Protagonisten, sie liefern Verhaltensmuster und Folien ihrer Wahrnehmung. Zudem ist ein Film – in Form eines Drehbuchentwurfs – die zweite Handlungsebene.

Im Mittelpunkt von „Leuchtspielhaus“ steht Eric. Er ist Anfang 20, stammt ursprünglich aus Hessen, lebt mittlerweile in London und führt mit Helen einen Friseursalon. Ihr Laden hat nur an jedem zweiten und vierten Donnerstag geöffnet und lediglich „members“ haben Zugang. Sie vereint, dass sie sich als Insider verstehen, ihre Frisuren spätestens ändern, wenn sie trendig werden, und von der Kunst der geheimnisvollen Schweizerin Bea begeistert sind. Sie hinterlässt an verschiedenen Orten Botschaften wie „Annoy rich people“ und „Never leave Highschool“, aber niemand hat sie bisher gesehen. Seit einiger Zeit gibt es keine weiteren Nachrichten von Bea, doch Eric hofft, dass er herausfinden kann, wer sie ist. Weiterlesen

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„Being Elmo“ – Trailer zu der Dokumentation

Elmo ist ein Muppet. Nach eigener Aussage ist er dreieinhalb Jahre alt, hat rotes Fell und eine orangene Nase, außerdem spricht er von sich immer in der dritten Person. In Deutschland ist Elmo eigentlich nicht so bekannt, aber in der amerikanischen Sesamstraße ist er in Superstar. Er hat einen eigenen Programmteil namens „Elmo’s World“, ist mit Kate Perry aufgetreten und auch in einigen Szenen der Muppetfilme zu sehen. Und in diesem Jahr ist beim Sundance Festival der Dokumentarfilm „Being Elmo“ gelaufen, der von dem Puppenspieler Kevin Clash und seiner Arbeit mit Elmo erzählt. In den USA wird der Film im Oktober anlaufen, einen deutschen Verleih gibt es bislang leider noch nicht. Aber der Trailer vermittelt schon einen ersten Einblick in diese Dokumentation, die es ja vielleicht wenigstens auf DVD zu uns schafft.

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Trailer, Starttermin und Buchvorlage: Pernilla Augusts “Bessere Zeiten”

Am 8. Dezember startet der Film „Bessere Zeiten“ im Kino, den ich schon im Frühjahr im Rahmen der Leipziger Buchmesse sehen konnte. Regisseurin Pernilla August den Schweden sehr bekannten Roman „Svinalängorna“ (dt. „Schweinehäuser“) von Susanna Alakoski verfilmt, in dem die Autorin von den Problemen einer finnischen Einwanderfamilie im Schweden der 1970er Jahre aus der Perspektive des Kindes Leena erzählt. Das Buch ist mittlerweile auf deutsch unter dem Filmtitel „Bessere Zeit“ im Rahmen der edition fünf erschienen Für den Film hat Pernilla August die Perspektive dahingehend verändert, dass die Geschichte der Familie rückwirkend aus dem Blickwinkel der erwachsenen Leena erzählt (beeindruckend gespielt von Noomi Rapace).

Hier ein Blick auf den Film – noch im Original mit englischen Untertiteln:

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“Wie man leben soll” – Der Trailer zu der Verfilmung

Ab 7. Oktober ist in österreichischen Kinos zu Verfilmung von Thomas Glavinics „Wie man leben soll“ zu sehen. In dem Roman erzählt der österreichische Schriftsteller von Karl „Charlie“ Kolostrum, einem eher lebensunfähigen Heranwachsenden, der eben nicht weiß, wie er leben soll. Seine Familie ist ihm auch keine Hilfe: Die Mutter hat eine Neigung zum Alkohol, der Vater ist lange nicht mehr da. Also sucht er in Ratgebern Hilfe – und flüchtet sich in Tagträume, in denen er ein Rockstar ist. Doch auch im Leben eines Charlie Kolostrum passiert etwas, das alles verändern wird …

Die Hauptrolle in dem Film von Regisseur David Schalko spielt Axel Ranisch, außerdem wirkt Robert Stadlober mit. Einen deutschen Starttermin habe ich bislang noch nicht herausgefunden, aber hier gibt es schon einmal den Trailer:

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Trailer und Starttermin von “Die Kunst zu gewinnen – Moneyball” mit Brad Pitt

(c) Sony Pictures Releasing GmbH

Nachdem gestern der Trailer zu „J. Edgar“ veröffentlicht wurde, gibt es seit heute auch Bilder von einem zweiten hoch gehandelten, potentiellen Oscar-Kandidaten: „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“ mit Brad Pitt. Der Film erzählt die wahre Geschichte von Billy Beane, der als Manager von den Oakland A’s mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Damit er mit einem kleinen Budget dennoch gegen die großen Mannschaften bestehen kann, will er das System des Spiels umstellen und heuert einen Wirtschaftswissenschaftler an. Erstmals in der Geschichte des Baseballs sollen sämtliche Annahmen über das Spiel statistisch überprüft werden. Und ihre Ergebnisse werden das Spiel grundlegend verändern.

Hierzulande haben es Baseball-Filme ja nicht sonderlich einfach, allerdings wurde Billy Beane auch in dem Buch „Die Fußball-Matrix“ von Christoph Biermann gewürdigt. Denn durch ihn wurden Statistiken ein wichtiger Faktor im Profisport.

Der Film wird am 2. Februar 2012 in den deutschen Kinos starten.

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Gesellschaftskritik, Körperlichkeit und richtig gutes Fernsehen – Die Serie “True Blood”

True Blood

Normalerweise habe ich es mit Vampiren und anderen übersinnlichen Wesen nicht sonderlich. Daher sind auch sämtliche Blasse-Teenagervampire- und Zauberlehrlings-Hypes an mir vorübergegangen. Aber ich habe ein Faible für gut gemachte Fernsehserien – und da haben mich die mitunter überschwänglichen Kritiken dann doch auf die Serie „True Blood“ neugierig gemacht. Als sie Mitte des Jahres auf RTLII ausgestrahlt wurde, habe ich einen Blick riskiert – und war begeistert.

Sookie und Bill (c) 2010 Home Box Office, Inc.

Tatsächlich ist „True Blood“ mehr als eine Serie über einen Menschen, der sich in einen Vampir verliebt. Zwar ist diese Grundidee aller Vampir-Geschichten auch Ausgangspunkt von „True Blood“. Die niedliche Kellnerin Sookie Stackhouse (Anna Paquin) verliebt sich in den galanten Vampir Bill (Stephen Moyer). Um ihr Leben zu retten, lässt er sie nach einer Auseinandersetzung sein Blut trinken, so dass sie für alle Zeit miteinander verbunden sind. So weit, so kitschig. Aber Sookie verliert ihr Herz vor allem an Bill, weil er das erste Wesen ist, dessen Gedanken sie nicht lesen kann. Sie genießt die Ruhe in seiner Anwesenheit, da die Niederträchtigkeiten und Belanglosigkeiten in den Köpfen der Menschen sie schon seit Jahren plagen. Darüber hinaus ist Bill – zumindest in den ersten beiden Staffeln – ein Vampir, der ein halbwegs menschliches Leben sucht. Diese Möglichkeit hat die Entwicklung von „Tru Blood“ eröffnet, synthetisches Blut, das in Flaschen abgefüllt zu kaufen ist. Dadurch können Vampire auf das Trinken menschlichen Blutes verzichten – und innerhalb der sterblichen Gesellschaft leben. Weiterlesen

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