“Glück” von Doris Dörrie – Starttermin und Trailer

(c) Constantin

Am 23. Februar 2012 startet Doris Dörries Film „Glück“ in den deutschen Kinos. Die Geschichte basiert auf einer Geschichte aus Ferdinand von Schirachs Bestseller „Verbrechen“. In dem Film erzählt der Strafverteidiger Noah Leyden (Matthias Brandt) die Geschichte von Irina (Alba Rohrwacher) und Kalle (Vinzenz Kiefer), die ihr Glück unbedingt verteidigen wollen. Irina arbeitet als Prostituierte in Berlin, auf der Straße hat sie den Punk Kalle kennengelernt. Zögerlichen bauen sie sich ein neues Leben auf. Aber dann bricht eines Tages einer von Irinas Freiern tot in der gemeinsamen Wohnung zusammen – und Irina flieht voller Panik …

Und hier gibt es einen Blick auf den Teaser, der Trailer ist auf der Homepage zum Film zu finden!

Diesen Beitrag teilen

Die Jagd ist eröffnet – „Headhunter“ von Jo Nesbø

(c) Ullstein

Roger Brown ist kein liebenswürdiger Held. Er ist manipulativ, arrogant und überzeugt, immer alles im Griff zu haben. Von Beruf ist er Headhunter und gehört zu den besten in Norwegen. Er findet immer die richtige Besetzung für einen Job und holt aus den potentiellen Bewerbern mit seiner FBI-Fragetechnik fast alle Geheimnisse raus. Verheiratet ist er mit der schönen Galleristin Diana, die – davon ist er überzeugt – ihn nur liebt, weil er ihr fast alles gibt, was sie will. Einzig ihren Kinderwunsch erfüllt er ihr nicht, stattdessen hat er sie sogar zu einer Abtreibung überredet. Doch dafür hat er ihr eine Galerie finanziert und ermöglicht ihr ein luxuriöses Leben. Das Geld beschafft er durch Kunstdiebstahl. Seine Methode ist raffiniert: Er horcht in den Bewerbungsgesprächen die gut situierten, ehrgeizigen Manager über mögliche Beute und Sicherheitsrisiken aus, dann vereinbart er einen neuen Termin und schlägt in dieser Zeit zu. Alles läuft wunderbar. Denn eigentlich hat Roger Brown nur einen Komplex: Er ist mit 1,69 Meter unterdurchschnittlich groß. Weiterlesen

Diesen Beitrag teilen

„The Help“ ist großer Gewinner bei den SAG-Awards

Logo der SGA

Die größte Überraschung des Abends war sicherlich, dass Jean Dujardin für „The Artist“ als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde – und nicht George Clooney, der nach den ganzen Kritikerpreisen als klarer Gewinner gehandelt wurde. Dagegen war der Ensemble-Preis für „The Help“ eigentlich im Vorfeld klar, ebenso Octavia Spencers Auszeichnung als beste Nebendarstellerin. Sie dürfte wohl bei den Oscars erneut gewinnen – wie auch Christopher Plummer, der bei den SAG-Awards als bester Nebendarsteller geehrt wurde. Zur besten Hauptdarstellerin wurde Viola Davis für gekürt.

Jean Dujardin in "The Artist" (c) DELPHI Film

Spannende Fragen bleiben nun, ob Jean Dujardin und Viola Davis auch bei den Oscars erneut ausgezeichnet werden. Ihre größte Konkurrenten sind fraglos George Clooney und Meryl Streep, allerdings glaube ich, dass Dujardin bei all der Begeisterung für „The Artist“ die Nase vorn haben wird. Vielleicht wird Clooney mit einem Drehbuch-Preis getröstet. Dabei finde ich es schade, dass der Erfolg von „The Artist“ oft mit der Kampagne von Harvey Weinstein erklärt wird. Er hatte schlichtweg den richtigen Riecher, dass dieser liebevolle, mitreißende Film ein weltweites Publikum anspricht.

Und Meryl Streep? Fraglos hätte sie einen weiteren Oscar verdient. Aber drei der vier Oscar-Nominierungen für „The Help“ sind in den Schauspielkategorien, während „The Iron Lady“ nur eine Nominierung erhalten hat. Daher stehen momentan die Zeichen für Viola Davis äußerst günstig. Weiterlesen

Diesen Beitrag teilen

Ein paar Gedanken zu “Brautalarm”

(c) UPHE

In Vorbereitung auf eine mögliche Oscarnominierung hatte ich mir vor einiger Zeit „Brautalarm“ angesehen. Vielleicht haben die – insbesondere aus den USA – positiven Reaktionen und der ganze Wirbel um den Film falsche Erwartungen bei mir geweckt, aber in meinen Augen war „Brautalarm“ eine typische Anarcho-Fäkal-Komödie mit dem einzigen Unterschied, dass die Hauptrollen von Frauen gespielt wurden. Nun gehört der Film zwar nicht zu den neun Kandidaten in der Kategorie Bester Film, aber immerhin wurde das Drehbuch von Kristen Wiig und Annie Mumolo nominiert. Und das finde ich schon recht überraschend. Weiterlesen

Diesen Beitrag teilen

Starttermin und Trailer – In Darkness

(c) NFP

Agnieska Hollands Holocaust-Drama „In Darkness“ ist unter den letzten fünf Kandidaten für einen Auslandsoscar. Der Film erzählt die wahre Geschichte des Polen Leopold Socha, der unter Einsatz seines Lebens während des Zweiten Weltkrieges über viele Monate gegen Bezahlung jüdische Flüchtlinge in der Kanalisation von Lvov versteckt hat. Denn Socha ist kein Held, kein Heiliger, sondern ein Mensch in einer unmenschlichen Zeit. Und im engsten Raum gefangen erleben die Flüchtlinge in diesem aufwühlenden Drama Liebe und Hass, Freundschaft und Ablehnung.

Das Drehbuch stammt von David F. Shamoon, als Schauspieler sind u.a. Robert Więckiewicz, Benno Fürmann, Agnieszka Grochowska, Maria Schrader und Herbert Knaup zu sehen. Der Film startet am 9. Februar in den deutschen Kinos.

Diesen Beitrag teilen

Meryl Streep in “The Iron Lady”

(c) Concorde Filmverleih

Am 1. März startet in den deutschen Kinos “The Iron Lady” von Phyllida Lloyd. Der Film erzählt die Geschichte von Margaret Thatcher, die als erste Frau einer europäischen Regierung vorstand. Geboren wurde sie in einfachen Verhältnissen. Ihr Vater war Kolonialwarenhändler und Bürgermeister ihrer Geburtsstadt. Mit Disziplin schaffte sie es aufs College und lernte schnell, sich in der von Geschlechter- und Klassengrenzen bestimmten britischen Politik. Dafür wurden sie von manchen verehrt und von anderen gefürchtet. Verkörpert wird Margaret Thatcher von Meryl Streep, die für ihre schauspielerische Leistung ihre 17. Oscarnominierung erhalten hat. Außerdem sind Jim Broadbent und Olivia Colman zu sehen. Den Spitznamen “Iron Lady” gab ihr laut Wikipedia ein Kommentator von Radio Moskau.

Hier ein Blick auf den Trailer:

Diesen Beitrag teilen

Oscar-Überraschung: Extrem laut & unglaublich nah

(c) Warner Bros.

Bei der Bekanntgabe der Nominierungen für die Oscars 2012 war die wohl größte Überraschung, dass “Extrem laut & unglaublich nah” als neunter Beitrag ins Rennen um den Academy Award für den besten Film geht. Der Film von Stephen Daldry basiert auf dem gleichnamigen Buch von Jonathan Safran Foer und erzählt die Geschichte des neunjährigen Oskar, der seinen Vater (Tom Hanks) bei den Anschlägen vom 11. September verloren hat. Eines Tages entdeckt er in dessen Nachlass einen geheimnisvollen Schlüssel, der ihn zu einer Suche durch ein 9-jährige Oskar seinen Vater (Tom Hanks) verloren. Eines Tages findet Oskar in dem NAchlass seines Vaters einen geheimnisvollen Schlüssel, der ihn auf eine Reise durch New York führt. Und in deren Verlauf begegnet er verschiedenen Menschen, die alle mit einem Verlust umgehen müssen …

Der Film startet am 16. Februar 2012 in den deutschen Kinos. Und hier gibt es schon einmal den Trailer:

Diesen Beitrag teilen