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„Extrem laut und unglaublich nah“ – Der Roman und der Film

(c) Kiepenheuer & Witsch

Der neunjährige Oskar Schell hat seinen Vater bei den Anschlägen auf das World Trade Center verloren und kann diesen Verlust nur schwer verarbeiten. Eines Tages findet er in den Sachen seines Vaters einen Schlüssel. Und er ist überzeugt, dass es seine Aufgabe ist, das passende Schloss zu entdecken. Sein Vater hat ihn schon immer auf Entdeckungstouren geschickt – beispielsweise sollte er in New York den verschwundenen sechsten Bezirk suchen. Verzweifelt klammert sich Oskar an den Gedanken, dass die Suche nach dem passenden Schloss eine letzte Aufgabe für ihn ist, und entdeckt tatsächlich einen weiteren Hinweis: Auf einem Zettel hat sein Vater den Namen Black notiert. Nun muss er nur noch alle 216 Adressen aufsuchen, die er zu den 472 Menschen mit dem Namen Black im Telefonbuch gefunden hat. Damit beginnt für ihn eine Reise, die gleichsam zu einem Verarbeitungsprozess seines Verlustes wird. Weiterlesen

Oscar 2012 – Welche Filme sollte man gesehen haben?

Kaum zu glauben: In zehn Tagen findet die Oscarverleihung statt! Also wird es höchste Zeit für die Vorbereitungen, die ein wenig länger dauern könnten – in erster Linie heißt es also: Filme gucken. In diesem Jahr ist es beispielsweise möglich, alle Kandidaten für den besten Film vorher zu sehen. Dadurch sind dann auch gleich viele andere Kategorien abgedeckt.

Im Kino

Mit „Gefährten“ und „Extrem laut & unglaublich nah“ laufen heute die letzten zwei nominierten Filme in Deutschland an.

(c) Dreamworks

„Gefährten“ ist eine Verfilmung des Jugendbuches „Kriegsgefährten“ des britischen Autors Michael Morpurgo, das bereits erfolgreich als Theaterstück adaptiert wurde. Deshalb wurde Steven Spielbergs Verfilmung mit Spannung erwartet. Erzählt wird die Geschichte einer Freundschaft zwischen einem Pferd namens Joey und dem Jungen Albert (Jeremy Irvine). Doch im Ersten Weltkrieg wird Joey an die Armee verkauft und nach Frankreich gebracht. Albert folgt ihm auf das Schlachtfeld – und diese außergewöhnliche Freundschaft muss sich bewähren.

(c) Warner Bros.

„Extrem laut & unglaublich nah“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Jonathan Safran Foer. Der Film feierte Premiere auf der Berlinale und stieß dort durchaus auf positives Echo. Selbst habe ich ihn leider noch nicht gesehen, aber ich bin schon sehr gespannt, wie dieser Roman verfilmt wurde. Außerdem ist in diesem Film auch Max von Sydow zu sehen, der überraschend als bester Nebendarsteller nominiert wurde. Zwar gilt Christopher Plummer mit „Beginners“ als Favorit (und dieser Film ist auf DVD erhältlich), aber zweifellos könnte Max von Sydow hier für eine Überraschung sorgen. Zumal schon die Nominierung des Films mit Erstaunen aufgenommen wurde.

Weiterhin im Kino laufen „The Descendants“, „The Artist“, „Hugo“ und „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“. Weiterlesen

Oscar-Überraschung: Extrem laut & unglaublich nah

(c) Warner Bros.

Bei der Bekanntgabe der Nominierungen für die Oscars 2012 war die wohl größte Überraschung, dass „Extrem laut & unglaublich nah“ als neunter Beitrag ins Rennen um den Academy Award für den besten Film geht. Der Film von Stephen Daldry basiert auf dem gleichnamigen Buch von Jonathan Safran Foer und erzählt die Geschichte des neunjährigen Oskar, der seinen Vater (Tom Hanks) bei den Anschlägen vom 11. September verloren hat. Eines Tages entdeckt er in dessen Nachlass einen geheimnisvollen Schlüssel, der ihn zu einer Suche durch ein 9-jährige Oskar seinen Vater (Tom Hanks) verloren. Eines Tages findet Oskar in dem NAchlass seines Vaters einen geheimnisvollen Schlüssel, der ihn auf eine Reise durch New York führt. Und in deren Verlauf begegnet er verschiedenen Menschen, die alle mit einem Verlust umgehen müssen …

Der Film startet am 16. Februar 2012 in den deutschen Kinos. Und hier gibt es schon einmal den Trailer: