Archiv für den Monat: Juli 2011

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Filmfestival von Venedig 2011 – Die Filme im Programm

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Für die 68. Filmfestspiele von Venedig wurde heute das Programm bekannt gegeben – und obwohl große Überraschungen ausgeblieben sind, liest es sich sehr vielversprechend. Neben George Clooney, dessen „The Ides of March“ der Eröffnungsfilm sein wird, laufen im Wettbewerb noch David Cronenbergs „A Dangerous Method“ und Andrea Arnolds „Wuthering Heights“. Außerdem stellt Steve McQueen als Regisseur „Shame“ vor und Roman Polanskis Film „Carnage“ (der drastische deutsche Titel ist „Der Gott des Gemetzels“) läuft ebenfalls am Lido. Außerhalb des Wettbewerbs werden Madonnas „W.E.“, Al Pacinos „Wild Salome“ und Steven Soderberghs „Contagion“ zu sehen sein.

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Toronto Film Festival 2011 – George Clooney, Madonna und Brad Pitt werden erwartet

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Das internationale Filmfestival von Toronto hat sich in den letzten Jahren den Ruf erworben, das hier die ersten Oscar-Favoriten zu sehen sind. „Slumdog Millionaire“ lief in Toronto, „Up in the Air“ feierte hier die ersten Erfolge und im letzten Jahr gewann „The King’s Speech“ den Publikumspreis in Toronto – und den Oscar als besten Film. Daher werden die Teilnehmer des Toronto International Film Festival (TIFF) sehr aufmerksam beäugt – und diesem Jahr werden gleich eine ganze Reihe von potentiellen Oscar-Filmen dort laufen. Unter den ersten 50 Filmen, die bekanntgegeben wurden, sind George Clooneys „The Ides of March“, der auch als Eröffnungsfilm in Venedig laufen wird, David Cronenbergs „A Dangerous Method“ und Madonnas „W.E.“., der die Weinstein Company als Distributoren hat, die im letzten Jahr „The King’s Speech“ ins Kino – und nach Meinung einiger Blogger auch zum Oscar – brachten. Außerdem wird auch „Moneyball“ mit Brad Pitt in Toronto zu sehen sein. Als Independentfilm habe ich ein besonderes Auge auf „Take this Waltz“ von Sarah Polley, der mit Michelle Williams, Seth Rogen und Luke Kirby interessant besetzt ist. Und sehr gespannt bin ich persönlich auf Alexander Paynes „The Descendents“. Daneben gibt es ein Wiedersehen mit Filmen, die bereits erfolgreich bei anderen Festivals gelaufen sind: aus Cannes „The Artist“, „Drive“, „We Need To Talk About Kevin“ und „Melancholia“, vom Sundance Festival „Martha Marcy May Marlene“, „Tyrannosaur“ und „Take Shelter“ und aus Berlin „Coriolanus“.

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Cineastische Anspielungen in „Cheng“ und „Ein sturer Hund“ – Heinrich Steinfest und der Film, Teil VII

Aufmerksamen Lesern wird nicht entgangen sein, dass bei meiner Reihe über „Heinrich Steinfest und der Film“ einige Romane des in Stuttgart lebenden österreichischen Kriminalschriftstellers fehlen. Diese Lücke soll nun – abgesehen von seinen beiden frühen Romanen, die leider vergriffen sind – sukzessive geschlossen werden. Daher geht es heute mit den ersten beiden Teilen der Cheng-Reihe weiter.

Fellini und „Die Straßen von San Francisco“ in „Cheng“

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Der erste Teil der vierbändigen Reihe mit dem Privatdetektiv Markus Cheng ist im Jahr 1999 erschienen und im Hinblick auf filmische Anspielungen nicht sehr ergiebig. Vor allem referiert Steinfest hier auf bekannte Bilder der Filmgeschichte. Beispielsweise begegnet Cheng während einer surrealen Schneesturm-Szene im Wirtshaus der „felliniesken“ Gerda, die Cheng auf ihren Schoß sitzen lässt und mit Küssen beschenkt. Oder er hat einen „Schweißausbruch, wie ihn Gregory Peck in Die 27. Etage angesichts einer Pistole an seiner Schläfe erleidet“. In diesem Vergleich könnte höchstens noch ein Hinweis gesehen werden, dass auch in „Cheng“ nicht jeder der ist, der er zu sein vorgibt. Weiterlesen

© ARD Degeto/BBC/Hartswood Films

Neulich im Fernsehen: Sherlock Holmes ermittelt im 21. Jahrhundert

© ARD Degeto/BBC/Hartswood Films

Gestern lief in der ARD die erste Folge der im Vorfeld hochgelobten BBC-Serie „Sherlock“, die Anfang Juni in Großbritannien als beste Drama-Serie von der BAFTA ausgezeichnet wurde. Und tatsächlich ist „Sherlock Holmes“ eine gelungene und innovative Serie mit vielen interessanten Einfällen und hochwertiger Produktion.

Insbesondere hat mir die Umsetzung der Idee gefallen, die Handlung in die Gegenwart zu verlagern. Hier ist es den Drehbuchautoren Steven Moffat und Mark Gatiss wunderbar gelungen, dem Charme und den Besonderheiten der originalen Figur nahezubleiben und eine zeitgenössische Adaption zu schaffen. In den Doyle-Büchern ist Sherlock Holmes ein zunehmend düsterer Exzentriker, heutzutage wird er als „Psychopath“ (von dem missgünstigen Tatortermittler Anderson) oder als „hochfunktionaler Soziopath“ (Selbstbeschreibung) gesehen. Seine mögliche Homosexualität wird gerade in der ersten Folge häufig angesprochen, er gibt selbst zu, dass er mit Frauen Schwierigkeiten hat. Und Dr. Watson lernt er kennen, weil er einen Mitbewohner sucht – die Wohnungen inmitten von London sind schließlich teuer. Die obligatorische Pfeife raucht er nicht mehr, sondern er greift auf Nikotinpflaster zurück, da kein Raucher mehr in London ein anständiges Leben führen könne. Diese Kleinigkeiten haben mich sehr begeistert, obwohl ich Benedict Cumberbatch als Schauspieler etwas zwiespältig gegenüberstehe. Allzu manieriert erscheint mir sein Gesichtsausdruck, zu exaltiert sein Spiel. Allerdings verleiht er auf dieser Weise seiner Figur auch den Charme des imperialen Zeitalters – und einen durchaus liebenswürdig-exzentrischen Zug.

Dr. Watson mit seiner neuen Vermieterin © ARD Degeto/BBC/Hartswood Films

Entscheidend ist bei dieser Serie aber nicht die Leistung eines Hauptdarstellers, sondern das Zusammenspiel mit Martin Freeman in der Rolle des Dr. Watsons. Und hier stimmt die Chemie voll und ganz. Ebenfalls kürzlich mit einem BAFTA-Award geehrt, bringt Freeman einen Watson auf den Bildschirm, der nicht als armes Opfer von Sherlock Holmes (und dessen Autor) erscheint. Die Transponierung ins 21. Jahrhundert hat Dr. Watson ein klares, ebenfalls leicht abgründis Profil verschafft. Anstatt aus dem Zweiten Anglo-Afghanischen Krieg kehrt er aus Afghanistan zurück und muss sich selbst eingestehen, dass er den Nervenkitzel vermisst. Daher treibt weniger die Neugier oder das intellektuelle Spiel an als vielmehr seine Sucht nach Gefahr. Zugleich lässt er Sherlock Holmes menschlicher erscheinen und liefert sich mit ihm zahllose witzige Dialoge.

Auch die traditionelle Erzählperspektive wurde mit den Möglichkeiten der heutigen Technik kombiniert. Der Zuschauer ist der Polizei stets einen Schritt voraus, dabei fand ich den Einfall, die SMS-Nachrichten und Holmes‘ Gedanken im Bild zu zeigen, sehr effektiv. Die Handlung erhält dadurch mehr Tempo, zudem wird eine Nähe zur Gedankenschnelle des Meisterdetektivs erzeugt.

Auf Mörderjagd © ARD Degeto/BBC/Hartswood Films

„Sherlock“ ist fraglos eine der besten Serien, die seit langem in der ARD zu sehen waren. Die Einschaltquoten der ersten Folge waren sehr gut, daher bleibt zu hoffen, dass sich die Programmverantwortlichen endlich ein Herz fassen und mehr dieser qualitativ hochwertigen Fernsehstoffe zeigen. Und auch der Plot der nächsten „Sherlock“-Folgen klingt vielversprechend: im zweiten Teil geht es um eine Reihe von Morden, die mittels Graffiti angekündigt werden, im hochgelobten dritten Teil muss Holmes verhindern, dass unschuldige Menschen in die Luft fliegen, indem er bestimmte Verbrechen aufklärt. Ich werde nächsten Sonntag jedenfalls wieder dabei sein.

©The Muppets Holding Company, LLC and BVHE. MUPPETS and The Muppet Show are trademarks of The Muppets Holding Company, LLC. All Rights Reserved.

Wiedersehen mit Kermit – Der neue Muppets-Film

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Wenn es in dem nächsten Jahr einen Film gibt, auf den ich mich sehr, sehr, sehr freue, dann ist es der neue „Muppets“-Streifen. Seit Kindheitstagen bin ich ein großer Fan dieser Puppen, von Kermit habe ich das (über-)lebenswichtige Motto „Always be yourself. Never take yourself too seriously. And beware of advice from experts, pigs, and members of Parliament“ und nicht zuletzt der gelungene „Pu der Bär“-Film lässt sich mich hoffen, dass Disney auch einen tollen Muppet-Film hinbekommen hat. Bei dem Marketing hat Disney jedenfalls schon vieles richtig gemacht. Der erste Teaser-Trailer lief unter dem Titel „Green with envy“ und hat die Zuschauer sicherlich beim ersten Sehen überrascht:

Nach dieser Parodie eines Trailers für eine romantische Komödie, tauchte dann auch noch die „Green Latern“-Superhelden-Varianter auf, die ebenfalls gelungen ist:

Dann gibt es natürlich auch den ersten offiziellen Trailer, der ebenfalls vielversprechend ist: Es wird ein Wiedersehen mit vielen bekannten Figuren geben, außerdem scheint der Film auch auf den guten alten Muppet-Humor zu setzen. Weiterlesen

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Neulich im Fernsehen: „Die exzentrischen Cousinen der First Lady“

(c) HBO

Schon oft habe ich darüber geschimpft, dass es gute amerikanische Fernsehfilme zu selten in das deutsche Fernsehen schaffen. Aber nun zeigte ARTE die HBO-Produktion „Grey Gardens“, die in letzten Jahr zwei Golden Globes erhalten hat. Unter dem sperrigen deutschen Titel „Die exzentrischen Cousinen der First Lady“ verbirgt sich die Geschichte von Edith Bouvier Beale und ihrer Tochter Little Edie, die im Jahr 1970 zu ungewollter Berühmtheit kamen. Damals hat das New York Magazine auf der Titelseite über das Leben dieser zwei Frauen berichtet, die in einem völlig verwahrlosten Anwesen hausten. Da Mutter und Tochter Beale zugleich Tante und Cousine von Jackie Kennedy waren, erregte diese Geschichte gerade in der Boulevardpresse große Aufmerksamkeit. Die Verwandtschaft half den Frauen schließlich, und fünf Jahre später drehten die Brüder Maysles einen Dokumentarfilm über Big Edie und Little Edie. Weiterlesen

Bachmann-Preisträgerin 2011 ist Maja Haderlapp (c) TDDL 2011

Ingeborg-Bachmann-Preis 2011 – Die Gewinner und ein Fazit der Tage der deutschsprachigen Literatur

Bachmann-Preisträgerin 2011 ist Maja Haderlapp (c) TDDL 2011

Porno siegt beim Publikum, große Überraschungen gab es bei der heutigen Preisvergabe in Klagenfurt aber nicht. Auf die Shortlist wählte die Jury Nina Bussman, Gunther Geltinger, Maja Haderlap, Thomas Klupp, Steffen Popp, Julya Rabinowich und Leif Randt, die dort allesamt mehr oder weniger erwartet wurden. Spannung kam dann wenigstens bei der Vergabe des Hauptpreises, dem Ingeborg-Bachmann-Preis auf, der mit 25 000 Euro dotiert ist. In der ersten Runde bekamen Maja Haderlap, Steffen Popp und Leif Randt jeweils zwei Stimmen, Jandl stimmte für Nina Bußmann. In zweiten Runde stimmten drei Juroren für Haderlap, jeweils zwei für Popp und Randt; da setzte sich im „Stechen“ schließlich Steffen Popp durch. In der finalen Runde erhielt dann aber Maja Haderlap die notwendigen vier Stimmen und stand somit als Preisträgerin fest. Eine Überraschung ist diese Entscheidung nicht, allerdings hatte ich nicht erwartet, dass sie derart knapp vor Steffen Popp liegt. Weiterlesen

Leif Randt (c) TDDL 2011

Bachmann-Preis 2011 – Tag 3 der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt

Nun ist geschafft: 14 Lesungen in drei Tagen, die letzten vier fanden heute statt. Insgesamt war es heute der kurzweiligste Tag – und zwar nicht, weil Burkhard Spinnen nach der Mittagspause ständig Literatur mit Suppe verglich, sondern weil Leif Randt und Thomas Klupp zwei sehr witzige Texte vorgelesen haben und sich die Jury hin und wieder in den Haaren lag.

Leif Randt (c) TDDL 2011

Zu Beginn des Abschlusstages hat Leif Randt einen Auszug aus seinem Roman „Schimmernder Dunst über CobyCounty“ gelesen, in dem der Ich-Erzähler Wim von seinem Leben in dem künstlichen, scheinbar perfekten, an die Truman-Show erinnernden Ort CobyCounty erzählt. Voller witziger Anspielungen und mit viel Ironie schildert er sein Dasein, in dem sämtliche Klischees wahr geworden scheinen. Dass diese scheinbare Idylle nicht erhalten bleibt, klingt zunächst in Kleinigkeiten an, ehe dann am Ende des Textes Wims bester Freund Wesley eine Warnung seiner Mutter übermittelt. Spätestens dann ist offensichtlich, dass CobyCounty eine Blase ist, die auf einen Abgrund zusteuert. Oder in Worten von Hubert Winkels eine „Dystopie als Utopie“. Mir haben insbesondere die Ironie des Textes und – wie könnte es anders sein – die eingeflochtenen Versatzstücke aus Film und Literatur gefallen. Die Anlage des Textes, die kleinen Hinweise auf die Brüche in dieser Welt und das Spiel mit Klischees lassen sich mich sogar über das – zumindest auf den ersten Blick – unnötige Setting in einem fiktiven englischen Seebad hinwegsehen. Die Jury war durchaus geteilter Meinung. Während Hubert Winkels und Daniela Strigl sich überzeugt zeigten, kritisierte insbesondere Paul Jandl die künstliche Realität und mangelnde Authentizität und erhielt in diesem Punkt die Zustimmung von Hildegard E. Keller. Weiterlesen

Nina Bußmann (c) TDDL 2011

Bachmann-Preis 2011 – Tag 2 der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt

„Verschwurbelt“ ist das Wort dieser Lesetage in Klagenfurt. Nachdem gestern schon dem einen oder anderen Text verschwurbelte Metaphern angelastet wurden, fiel das Wort auch heute recht häufig. Dafür gab es aber – wenn ich richtig aufgepasst habe – keinen Thomas-Bernhard-Vergleich und auch der Name Hitler ist nicht gefallen.

Linus Reichlin (c) TDDL 2011

Den Auftakt des zweiten Tages machte Linus Reichlin mit dem Text „Weltgegend“, wohl ein Auszug aus einem Roman. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Arzt Martens, der in Afghanistan einen Anschlag überlebt, in der Folge aber auf zwei Frauen schießt und sie – selbst traumatisiert – verletzt zurücklässt. Er macht sich auf den Rückweg in sein Lager und begreift erst allmählich, was er gerade erlebt hat – und welche Schuld er auf sich geladen hat. Das alles wird souverän erzählt, ein solcher Roman würde sicherlich ein Erfolg werden. Allerdings bot der Text in meinen Augen zu wenig Neues und ließ zu wenig Interpretationsraum. Er war „ganz und gar nicht verschwurbelt“ (Sulzer). Die Jury war ebenfalls durchaus angetan, obwohl sie ihm auch mangelnde Risikobereitschaft (Strigl) attestierten. Und nicht nur Hubert Winkels musste beim Zuhören an einen Fernsehfilm denken. Ich sah schon Hannes Jaenicke im Sand von Afghanistan. Weiterlesen

Maximilian Steinbeis (c) TDDL 2011

Bachmann-Preis 2011 – Tag 1 der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt

Heute Morgen ging es los, das große Lesen um den Bachmannpreis. Und mein Fazit nach dem ersten Tag: Die Jury dachte vor allem an Thomas Bernhard, in den gelesen Texten kam immer mal wieder Hitler vor und in den nächsten Tagen folgt hoffentlich noch ein großer Wurf.

Gunther Geltinger (c) TDDL 2011

Den Anfang der Lesungen machte Gunther Geltinger mit einem Auszug aus einem Roman, indem sich ein stotternder Junge mit dem Trauma vom Tod seiner Mutter auseinandersetzt. Die ersten Absätze erinnern mich sehr an Peter Wawerzineks „Rabenliebe“, für einen Auszug aus diesem Roman hat Wawerzinek im letzten Jahr den Preis erhalten. Auch bei Geltinger gibt es diese kalte, dunkle Landschaft und die unvermeidlichen Krähen, aber mit fortschreitendem Text rückte der Vergleich mit Wawerzinek zunehmend in den Hintergrund. Denn in „Rabenliebe“ geht es um das assoziative Erinnern, das langsame Annähern an die abwesende Mutter; bei Geltinger geht es um die sterbende Mutter, Kotze und einige Provinklischees, die die Jurorin Daniel Strigl als Zutaten zum neuen Genre der norddeutschen Heimatliteratur („Blut-und-Kotze-Literatur“) ausmacht. Ein recht schwermütiger Auftakt, kein herausragender Text, aber Gunther Geltinger ist ein Autor, den ich mir merken werde. Weiterlesen