Schlagwort-Archiv: Steven Soderbergh

Linksammlung 01/2026

Der einzige forensische Pathologe Islands hat viel zu tun: Die vielen isländischen Krimi-Autor*innen haben nämlich viele Fragen an ihn. Deshalb gibt er nun eine Kurs.

Es gibt eine ganze Seite zu George Simenon – und zwar als privates Projekt. Und ich dachte, ich beschäftige mich gerade ausführlich mit Ross Thomas

Am Donnerstag bespreche ich bei Deutschlandfunk Kultur das Buch “Ich, die ich Männer nicht kannte” – eine Dystopie der belgischen Autorin Jacqueline Harpman, die erstmals 1995 erschienen ist. Wiederentdeckt wurde sie nun dank BookTok. Und tatsächlich gibt es dort mehr als Romantasy – und das sorgt gerade dafür, dass insbesondere im englischsprachigen Raum, in dem es übersetzte Literatur immer schwer hatte, viele Übersetzungen entdeckt werden.

Dank des Podcasts „Auf Weltempfang“ und meinem Finnischlernen weiß ich zwei Dinge: Ich liebe Grammatik. Und verschiedene Sprachen ermöglichen verschiedene Blicke auf die Welt. Das kann man nur verstehen, wenn man versucht, eine andere Sprache zu lernen

Es gibt eine Seite mit lauter Public-Domain-Filmen (und sie sieht ein bisschen aus wie Netflix …)

Und es gibt eine Seite, auf der Sounds aus den verschiedenen Nachbarschaften in New York City gesammelt werden: City of Sound

Für ein Kino in Brooklyn hat Steven Soderbergh eine Reihe mit den Filmen organisiert, die ihn stark beeinflusst haben. Im Interview bei Letterboxd erzählt er davon. Nun kann ich also meine eigene kleine Reihe organisieren. Apropos Reihe: Im Yorck-Kino in Berlin wird jeden zweiten Donnerstag ein Film noir gezeigt. Vorige Woche wollte ich kurz entschlossen “Double Indemnity” gucken. War leider schon ausverkauft.

Ich interessiere mich sehr für Fotografie, allerdings konnte ich mit Portraits lange Zeit nur wenig anfangen. Dann hat eine Ausstellung von Zanele Muholi im Gropius-Bau das verändert. Nun hat sie den Hasselblad Award bekommen und in diesem Artikel sind auch einige Fotos von ihr zu sehen.

Mein zweitliebstes Hobby ist Schwimmen. Andrea Gerk hat ein Essay übers Schwimmen und Schreiben geschrieben, das man sich hier anhören kann.

Noch zwei traurige Nachrichten: Daniel Woodrell und James Sallis sind gestorben.

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Elmore Leonard – Über „Out of Sight“ und die Verfilmung von Steven Soderbergh

Elmore Leonard ist einer der Autoren, die perfekt ins Zeilenkino passen. In seinen Geschichten spielen Filme oft eine Rolle, viele seiner Romane sind bereits verfilmt worden, außerdem schreibt er selbst auch Drehbücher. Also nehme ich die Neuauflage seiner Werke im Suhrkamp-Verlag zum Anlass, eine Elmore-Leonard-Reihe zu beginnen. Den Anfang macht „Out of Sight“, ein Buch, dessen Verfilmung ich sehr gut kenne – und die sogar Teil meiner Abschlussprüfung im Studium war. Daher war ich auf das Buch sehr gespannt!

„Out of Sight“ von Elmore Leonard

(c) Suhrkamp

Elegant und temporeich erzählt Elmore Leonard von dem berühmten Bankräuber Jack Foley, der mit der Hilfe seines treuen Kumpanen Buddy aus dem Gefängnis ausbricht. Zufällig werden sie von dem US Marshall Karen Sisco überrascht. Sie überwältigen sie und sperren sie mit Jack Foley in den Kofferraum eines Cadillacs. Obwohl die Fronten sehr klar – sie will ihn zurück ins Gefängnis bringen, er will lieber sterben als noch einmal in den Knast zu gehen – sind sie fasziniert voneinander und reden über Filme. Dadurch besticht diese beengte Situation nicht nur mit elegantem Humor, sondern zugleich wird Jack Foley charakterisiert. Er hat ein Faible für Outlaws –so findet er es gut, dass sich Peter Finch in „Network“ nichts mehr gefallen lassen will – und ist ein Romantiker – er mag „Die drei Tage des Condor“ und bekennt später, er wünsche sich ein Ende wie Clyde in „Bonnie & Clyde“. Dennoch vergisst Karen nicht, auf welcher Seite sie steht und entkommt mit der unfreiwilligen Hilfe von Foleys zweitem Fluchthelfer. Aber Foley und Karen werden sich wiedersehen, daran besteht kein Zweifel. Weiterlesen

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Filmfestival von Venedig 2011 – Die Filme im Programm

(c) La Biennale

Für die 68. Filmfestspiele von Venedig wurde heute das Programm bekannt gegeben – und obwohl große Überraschungen ausgeblieben sind, liest es sich sehr vielversprechend. Neben George Clooney, dessen „The Ides of March“ der Eröffnungsfilm sein wird, laufen im Wettbewerb noch David Cronenbergs „A Dangerous Method“ und Andrea Arnolds „Wuthering Heights“. Außerdem stellt Steve McQueen als Regisseur „Shame“ vor und Roman Polanskis Film „Carnage“ (der drastische deutsche Titel ist „Der Gott des Gemetzels“) läuft ebenfalls am Lido. Außerhalb des Wettbewerbs werden Madonnas „W.E.“, Al Pacinos „Wild Salome“ und Steven Soderberghs „Contagion“ zu sehen sein.

Alle Filme im Überblick:

Venedig 2011 – Die Filme im Wettbewerb Weiterlesen

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