Archiv der Kategorie: Bücher

Krimi-Kritik: „Hinterher ist man immer tot“ von Eoin Colfer

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„Der großartige Elmore Leonard hat gesagt, man sollte eine Geschichte niemals mit dem Wetter anfangen lassen. Das ist schön und gut – und leicht gesagt. Ihre Anhänger werden es sich brav in ihre Moleskine-Notizbücher geschrieben haben. Trotzdem beginnt eine Geschichte manchmal mit dem Wetter, und dann ist ihr scheißegal, was irgendein Genre-Genie empfiehlt, auch wenn […]

Krimi-Kritik: „Unruhe“ von Jesper Stein

„Ich bin achtundreißig, geschieden, ich habe eine fünfjährige Tochter. Ich habe eines der am häufigsten durchgecheckten Herzen auf der Welt. Und ich habe panische Angst zu sterben“, sagt Kommissar Axel Steen eines Morgens zu sich selbst. Er ist Mordermittler bei der Kopenhagener Polizei, hat bei seinen Vorgesetzten aufgrund seines oftmals eigenmächtigen Handelns sämtlichen Kredit verspielt […]

„Philomena“ – Vom Buch zum Film

Bereits vor einigen Wochen habe ich in einer Pressevorführung Stephen Frys Film „Philomena“ gesehen, der mir nicht nur wegen Hauptdarstellerin Judi Dench, sondern vor allem aufgrund des Drehbuchs gut gefallen hat: Steve Coogan und Jeff Pope ist es nämlich gelungen, die wahre Geschichte einer jungen Frau, die ungewollt schwanger wird und aufgrund der schmutzigen Aktivitäten […]

Gelesen – Januar 2014

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Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon längst veröffentlicht haben, aber seit Ende Januar habe ich mit einigen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Deshalb herrschte im Zeilenkino auch über zwei Wochen Ruhe. Doch nun geht es mir langsam wieder besser und deshalb starte ich einfach mitten im Februar mit dieser neuen Reihe, in der ich kurz zusammenfasse, […]

Aufgeräumt: Gelesenes 2013

Der Jahreswechsel ist immer die Zeit, in der ich meinen Schreibtisch und das gesamte Arbeitszimmer gründlich aufräume – und dabei stoße ich auf die Bücher, über die ich aus verschiedensten Gründen noch nichts geschrieben habe. Und da ich voraussichtlich auch 2014 nicht dazu kommen werde, möchte ich wenigstens noch einige Anmerkungen loswerden: Alina Bronsky: „Scherbenpark“ […]

Krimi-Kritik: „Kein Opfer ist vergessen“ von Michael Harvey

Die Fernsehserie „Cold Case“ mochte ich immer recht gerne. Die Fälle waren meist gut, die Charaktere sympathisch und lange Zeit hielten sich die privaten Verwicklungen auch im Hintergrund. Vor allem aber haben mir die Musik in den historischen Rückblenden und die leicht kitschigen zusammenfassenden Bilder am Ende der Folge gut gefallen. Dann verleidete mir eine […]

Einige Anmerkungen zu „Sechzehn Frauen“ von Rafael Cardoso

7 Millionen Menschen leben im Stadtgebiet von Rio de Janeiro, der zweitgrößten Stadt Brasiliens. Berühmt für seine Sambaschulen und den Karneval, berüchtigt für seine Favelas. Um über diese Stadt zu erzählen, greift der brasilianische Autor Rafael Cardoso in seinem Buch „Sechzehn Frauen“ auf die Stimmen der titelgebenden 16 Frauen zurück, die in kurzen Geschichten von […]