Archiv des Autors: Zeilenkino

Spieglein, Spieglein – Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen

(c) Studiocanal

Angesichts der einsetzenden Flut der Neuverfilmungen von „Schneewittchen“ erwartet uns in diesem Jahr ja nahezu ein Märchen-Overkill. Aber dieser sehr unterhaltsame Film von Tarsem Singh garantiert einen vergnüglichen Kinobesuch. Die Rolle der bösen Stiefmutter wird sichtlich genussvoll von Julia Roberts gespielt, als Schneewittchen ist Lily Collins (Tochter von Phil Collins) zu sehen und den Prinzen spielt Armie Hammer.

Mit viel Humor und Tempo, einigen Grusel-Elementen und einem eindrucksvollen Produktionsdesign wird in diesem Film die bekannte Geschichte aus Sicht der bösen Königin erzählt – und bietet dabei einige einfallsreiche Wendungen!

Der Film startet am 5. April in den deutschen Kinos. Meine ausführliche Kritik ist bei spielfilm.de zu lesen.

Der Trailer gibt schon einmal einen kleinen Vorgeschmack:

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„Gier“ von Arne Dahl – Buchbesprechung und Lesungsbericht der lit.Cologne

Lesung mit Anne Bubenzer, Arne Dahl und Gerd Köster (v.l.) auf der lit.Cologne

Am gestrigen Abend stellte Arne Dahl seinen neuen Thriller „Gier“ im Rahmen der lit.Cologne auf dem Literaturschiff RheinEnergie vor. Und der Abend mit dem schwedischen Krimiautor hat mir sehr gut gefallen. Das Gespräch mit Anne Bubenzer fand überwiegend auf Deutsch statt, da Arne Dahl zeitweise auch in Berlin lebt. Zwischendurch las Gerd Köster sehr hörenswert aus dem Thriller, dabei fühlte ich mich mal wieder in meinem Ansinnen bestärkt, dass Bücher am besten von professionellen Sprechern vorgelesen werden sollte. Insgesamt stimmte die Mischung aus Vorlesen und Gespräch, zumal Arne Dahl einige interessante Ansichten über die Wirtschaftskrise, Europa und dem Kriminalroman im Allgemeinen äußerste. Außerdem bekannte er, dass er vor einiger Zeit in Kerstin Holm – eine Ermittlerin seiner A-Gruppe – verliebt gewesen sei. Aber angesichts von „Rosenrot“ hat mich das nicht so sehr gewundert. 😉

„Gier“, das A-Team und neue Ermittler
Im Mittelpunkt standen natürlich die Kriminalromane von Arne Dahl. Ich bin eine Leserin der ersten Stunde, lese also schon seit 2003. Überzeugt hat mich damals bei „Misterioso“ auch der Gedanke, dass diese Reihe von vorneherein auf zehn Bände festgelegt sein sollte. Damit stellte sich Arne Dahl in eine Tradition mit der Kommissar-Beck-Dekalogie von Maj Sjöwall und Per Wahlöö, vor allem aber hoffte ich, er würde der Versuchung widerstehen, die Reihe immer weiter fortzuschreiben, obwohl die Figuren auserzählt sind. Weiterlesen

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Literaturverfilmung: “Hinter der Tür”

(c) Piffl Medien

Die Literaturverfilmung „Hinter der Tür“ von István Szabós startet am 5. April 2012 in den deutschen Kinos. Der spröde Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Magda Szabós, in dem die ungarische Schriftstellerin mit autobiographischen Parallelen von der Freundschaft der Schriftstellerin Magda (im Film gespielt von Martina Gedeck) und der geheimnisvollen Emerenc (gespielt von Helen Mirren) erzählt. Ihre Beziehung kennt in all den Jahren eine deutliche Grenzen: die Tür zu Emerencs Dienstwohnung. Dort hat sie noch niemanden hineingelassen – und als Magda eines Tages diese Schwelle überschreitet, wird sie vor eine schwierige Prüfung gestellt.

Hier gibt es einen Blick auf den Trailer:

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lit.Cologne 2012 – „Hier ist nur Blut, Herr Komissar. Ein literarisches Gemetzel“

Die Halle füllt sich langsam

Gestern war ich das erste Mal in meinem Leben auf der lit.Cologne. Dabei wohne ich nun auch schon einige Zeit im Rheinland. Aber im letzten Jahr war ich erst auf der Leipziger Buchmesse, außerdem waren meine Wunsch-Veranstaltungen dann schon ausverkauft. Dieses Jahr habe ich schnell zugegriffen und war daher gestern beim „literarischen Gemetzel“ in der Lanxess-Arena. Laut Ankündigung sollte es ein Abend mit viel deutschsprachiger Kriminalliteratur werden, außerdem sollte das WDR-Rundfunkorchester mitwirken.

Das WDR-Rundfunkorchester

Mit Musik begann dann auch der Abend. Das Orchester spielte ein Arrangement aus Titelmelodien bekannter deutscher Krimiserien wie „Der Kommissar“ und „Tatort“. Diese Mischung hat mir auch bei den Lesungen im Bonner Polizeipräsidium immer gut gefallen, daher war es ein vielversprechender Auftakt. Anschließend betrat ein gut gelaunter Frank Schätzing die Bühne, der insgesamt souverän durch den Abend führte. Er war sich für fast kein Wortspiel zu schade und hatte einige nette Pointen. Weiterlesen

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Media Monday #38

Schwierige Fragen beim Media Monday

1. Der beste Film mit Charlton Heston ist für mich „Bowling for Columbine“, weil ich die Begeisterung für Charlton Heston nie verstehen konnte und er sich sowie die NRA selbst entlarvt. 🙂 Auf dem zweiten Platz landet „Touch of Evil“, weil es einer seiner wenigen Filme ist, mit denen ich etwas anfangen kann.

2. Jim Jarmusch hat mit „Broken Flowers“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich Bill Murray in diesem Film einfach großartig finde – und die Balance zwischen Tragik und Komik sehr gelungen ist. Weiterlesen

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Trailer und Starttermin – Tim Burtons “Dark Shadows”

Am 10. Mai 2012 startet Tim Burtons „Dark Shadows“ in den deutschen Kinos. Die Gruselkomödie basiert auf dem Serien-Klassiker der 1960er Jahre und erzählt die Geschichte der Familie Collins. Im Jahr 1752 stechen Joshua und Naomi Collins von Liverpool aus in See, um in Amerika ein neues Leben zu beginnen. Ihr Sohn Barnabas (Johnny Depp) wächst zu einem unverbesserlichen Frauenhelden heran, der über Macht und Reichtum verfügt. Aber dann bricht er das Herz von Angelique Bouchard (Eva Green). Aus Rache verwandelt sie Barnabas in einen Vampir und lässt ihn lebendig begraben. Erst zwei Jahrhunderte später wird er zufällig aus seiner Gruft befreit – und wird mit der Welt im Jahre 1972 konfrontiert …

Außer Johnny Depp und Eva Green sind in „Dark Shadows“ unter anderem noch Michelle Pfeiffer und Helena Bonham-Carter dabei. Und hier gibt es einen ersten Trailer:

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Kinostarts im März – King of Devil’s Island

Am 29. März startet in den deutschen Kinos der norwegische “King of Devil’s Island”, das im letzten Jahr bei den Nordischen Filmtagen den NDR-Spielfilmpreis und den Publikumspreis gewonnen hat. In seinem sehenswerten Drama erzählt Marius Holst eine universelle Geschichte über den Missbrauch von Macht und dem unbezwingbaren Freiheitswillen.

Der Heimleiter (Stellan Skarsgard) und Erling (Benjamin Halsted)

Norwegen im Jahr 1915. Der 17-jährige Erling (Benjamin Halsted) und der jüngere Ivar (Magnus Langlete) sind auf dem Weg zu der Insel Bastøy, auf der eine berüchtigte Erziehungsanstalt liegt. Dort führt Heimleiter Bestyreren (Stellan Skarsgård) ein strenges Regime, das unbedingten Gehorsam und Fleiß fordert. Er ist überzeugt, dass die Jungen durch harte Arbei, strenge Disziplin und Aufgabe ihrer Individualität wieder “gesellschaftsfähig” gemacht werden können. Und Olav (Trond Nilsen) hat es fast geschafft und steht kurz vor seiner Entlassung. Aber Erling erinnert ihn an ein Leben außerhalb dieser Insel – und schließlich kommt es zur Rebellion … Eine ausführliche Kritik ist bei spielfilm.de zu finden. Dort ist auch mein Interview mit Marius Holst erschienen. Hier gibt es schon einmal einen Blick auf den Trailer:

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