Media Monday #128

Heute dreht sich beim Media Monday alles um sehr um mich – und da mich Wulf außerdem noch mit einem Stöckchen beworfen hat, gibt es heute auch meine Antworten zu zehn Buch-Fragen zu lesen!

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1. Wenn dein Leben ein Film wäre, welcher wäre es? Irgendetwas zwischen „When Harry Met Sally“, allerdings bin ich eher Jess oder Sally am Ende des Films, und „Reprise“.

2. Sammelst du außer Filmen sonst noch etwas? Ich sammle ja noch nicht einmal Filme, allerdings möchte ich hier meinen achtjährigen Neffen bei seinem letzten Besuch zitieren: „Sag mal, sammelst Du etwa Bücher?“.

3. Der lustigste Film, den du kennst? Puh, zuletzt habe ich sehr bei „Adams Äpfel“ gelacht, aber es gibt bestimmt noch lustigere Filme.

4. Welche 3 Filme würdest du vom Feuer retten? Ich besitze ja nur DVDs, die ich ersetzen kann, aber davon wären es „Network“, „Olso, 31. August“ und „Chinatown“.

5. Gibt es ein Genre, mit dem man dich jagen kann? Nein. Aber ich gucke nur sehr selten Horrorfilme.

6. Welchen Film wolltest du schon immer sehen, bist aber bisher nie dazu gekommen? „Profession: Reporter“ von Antonioni ist einer der wenigen Filme mit Jack Nicholson, den ich noch nicht kenne. Aber er steht schon hier.

7. Das beste Stöckchen, an dem ich je teilgenommen habe, war natürlich der Media Monday! 😉

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Zehn Fragen zu …

Wulf vom Medienjournal will es diese Woche ganz genau von mir wissen und hat deshalb nicht nur die üblichen Media-Monday-Fragen gestellt, sondern mich auch noch mit einem Stöckchen beworfen.

1. Wenn dein Leben ein Buch wäre, welches wäre es?
Ich wünschte, es wäre „Pu der Bär“, aber es ist mehr „Shanghai Performance“.

2. Bücher sammeln oder lesen und weg damit?
Sammeln würde ich es nicht nennen, da ich viele Bücher verschenke oder spende. Aber manche Werkausgaben würde ich nicht weggeben.

3. Das Buch, das dich am meisten bewegt hat?
Sehr beschäftigt hat mich zu Studienzeiten „Der Zauberberg“, da ich es auch in einer persönlich etwas schwierigeren Zeit gelesen habe.

4. Drei Bücher, die du immer und immer wieder lesen könntest?
„Der Zauberberg“ von Thomas Mann, „Der Killer stirbt“ von James Sallis und „Pu der Bär“ von A.A. Milne

5. Welches Buch würdest du gerne einmal verfilmt sehen?
Da ich beruflich viel über Literaturverfilmungen schreibe, werde ich das häufiger gefragt und meine Standard-Antwort ist die Turner-Trilogie von James Sallis. Allerdings könnte ich mir auch „Diese Dinge geschehen einfach so“ von Taiye Selasi als Film vorstellen.

6. Lieblingsdetektiv/-ermittler?
Seit Jahren gehört mein Herz Philip Marlowe.

7. Was liegt momentan auf deinem Nachttisch?
Ha, ich habe gar kein Nachtisch und lese auch nicht im Bett. Meine aktuelle Lektüre sind aber „In der Nacht“ von Dennis Lehane, „Historical Dictionary of Scandinavian Cinema“, „Ragtime“ von E.L. Doctorow, der achte Band der „Peanuts“ und „Nichsolson: A Biography“.

8. Optimales Ambiente für die Lektüre eines guten Buches?
Angenehm warm, ruhig und gemütlich. Deshalb lese ich am liebsten und auch am meisten in meinem Pöang-Sessel im Wohnzimmer mit einer Tasse Tee in greifbarer Nähe.

9. Gibt es ein Genre mit dem man dich jagen kann?
Nein, grundsätzlich bin ich allem gegenüber offen. Allerdings lese ich kaum historische Romane, Science Fiction, Horror und Liebesromane.

10. Welches Buch wolltest du schon immer lesen, bist aber bisher nie dazu gekommen?
Wenn es doch nur eines wäre! Aber die Lücken, die mich sehr schmerzen, sind die Josephsromane von Thomas Mann (da ich sonst fast alles von ihm gelesen habe) und „Ulysses“ (mit dem habe ich aber immerhin bereits angefangen).

Freuen würde mich, wenn Caterina von Schöne Seiten, Peter von crimenoir und My Crime Time die zehn Fragen ebenfalls beantworten würden.

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Dänisches Kino: „Nach der Hochzeit“ von Susanne Bier

Jacob Peterson (Mads Mikkelsen, „Jagten“) ) leitet ein Waisenhaus in Indien, das kurz vor der Schließung stellt. Aus seiner Heimat Dänemark winkt ihm finanzielle Unterstützung, allerdings verlangt der reiche Jørgen (Rolf Lassgård), dass Jacob selbst nach Dänemark kommt, um den Scheck entgegenzunehmen. Widerwillig reist Jacob nach Kopenhagen, verspricht aber vorher seinem Ziehsohn Pramod (Neeral Mulchandani), dass er rechtzeitig zu seinem Geburtstag wieder zurück ist. In Dänemark erfährt er dann, dass sein Projekt lediglich in der engeren Auswahl für finanzielle Förderung ist und Jørgen mit der Entscheidung noch warten will. Da Jacob alleine in Kopenhagen ist, lädt ihn Jørgen zu der Hochzeit seiner Tochter Anna (Stine Fischer Christensen) ein. Dort begegnet Jacob nicht nur seiner ersten große Liebe Helen (Sidse Babett Knudsen) wieder, die mittlerweile mit Jørgen verheiratet ist, sondern erfährt auch, dass Anna seine Tochter ist.

(c) Universum Film

(c) Universum Film

Wenn in einem dänischen Film auf einem Familienfest ein Geheimnis enthüllt wird, ist der Gedanke an Thomas Vinterbergs „Das Fest“ fast unvermeidlich, deshalb hält man bei jeder Tischrede den Atem an und wartet förmlich auf die Katastrophe. Im Gegensatz zu Vinterbergs Film machen sich aber Susanne Biers Figuren nicht schuldig, sondern treffen Entscheidungen. Sehr deutlich wird es in der Szene, in der Jacob und Helene über das Ende ihrer Beziehung sprechen: Er betrog sie, sie reiste ab und dachte, er reist ihr nach. Doch er blieb und dachte, sie kommt zurück. Beides haben sie nicht getan, deshalb scheiterte ihre Beziehung. Weiterlesen

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Media Monday #127

Beim Media Monday gibt es heute eine kleine Blog-Rückschau. Alle Hintergründe findet ihr bei Wulf im Medienjournal.

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1. Meinen Artikel zu „Opfer“ von Cathi Unsworth würde ich aus heutiger Sicht ganz anders schreiben, denn ich glaube, ich habe die zu kritisierenden und zu lobenden Aspekte nicht deutlich genug gemacht.

2. Mich wundert es, dass in der Blogosphäre so wenig über ältere Filme geschrieben worden ist, denn oft finden um den Starttermin herum auf vielen Blogs Beiträge zu denselben Filmen.

3. Eine Blog-Aktion, bei der ich mich unbedingt auch mal beteiligen möchte, ist ________ von _______ , denn ________ . Hmm, da fällt mir nichts ein. Aber so viele Blog-Aktionen kenne ich auch nicht.

4. Zuletzt zum Kauf des entsprechenden Films/Buches/etc. inspiriert haben mich die Artikel zu Christine Lehmanns „Die Affen von Cannstatt“ auf My Crime Time und Killer & Co.

5. Der eine Artikel auf meinem Blog, der mich im vergangenen Jahr am meisten mit Stolz erfüllt hat, ist wohl das Interview mit James Sallis – allerdings finde ich mein Beitrag über die Verfilmung von „The Paperboy“ auch gut.

6. Der meistgelesene Artikel wiederum war auch dieses Jahr die Krimi-Besprechung aus 2012 von „Der Mann, der kein Mörder war“

7. Mein zuletzt gelesener Artikel war auf dem Blog Moviescape vom geschätzten bullion und handelte passenderweise von der 2. Allgemeinen Altpapiersammlung.

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Krimi-Kritik: „Kein Opfer ist vergessen“ von Michael Harvey

(c) Piper

(c) Piper

Die Fernsehserie „Cold Case“ mochte ich immer recht gerne. Die Fälle waren meist gut, die Charaktere sympathisch und lange Zeit hielten sich die privaten Verwicklungen auch im Hintergrund. Vor allem aber haben mir die Musik in den historischen Rückblenden und die leicht kitschigen zusammenfassenden Bilder am Ende der Folge gut gefallen. Dann verleidete mir eine kaum zu durchschauende Sendereihenfolge die Serie, ich wurde älter und kritischer und hörte auf, sie zu gucken. Als ich vor kurzem jedoch in dem Programm von Piper auf einen Krimi von einem der Drehbuchautoren und Entwickler der Serie stieß, dessen Cover schon an die typisch blaue Farbgebung der Serie erinnert, war meine Neugier geweckt – und dankenswerterweise bekam ich ein Rezensionsexemplar. Weiterlesen

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Dänisches Kino: „Das Erbe“ von Per Fly

Der plötzliche Tod seines Vaters stellt Christoffer (Ulrich Thomsen, „Das Fest“) vor ein lebensentscheidendes Dilemma: Soll er dem Wunsch seiner Mutter folgen und sein bisheriges, äußerst glückliches Leben in Stockholm zurücklassen, um das familieneigene Stahlunternehmen durch eine Fusion zu retten, obwohl er weiß, welche Belastung es für ihn ist? Oder soll er auf seine Ehefrau Maria (Lisa Werlinder) hören und mit ihr in Stockholm bleiben, obwohl er weiß, dass seine Familie ihm das kaum verzeihen wird? Weiterlesen

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Trailer und Starttermin: „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“

Am 20. März 2014 startet die Bestseller-Verfilmung „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ in den deutschen Kinos. Das Drehbuch stammt von dem schwedischen Komiker Felix Herngren, der auch die Regie übernommen hat.

(c) Concorde

(c) Concorde

Erzählt wird die Geschichte des Lebemanns Allan Karlsson (Robert Gustafsson), der an seinem 100. Geburtstag aus dem Altersheim flieht und noch einmal neu beginnen will. Aber nicht nur die Zukunft hält einige Überraschungen parat, auch in der Vergangenheit hat er bereits allerhand erlebt.

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