Kategoriearchiv: Kriminalliteratur

Krimi-Kritik: „Sense“ von Jörg Juretzka

Im April erscheint Jörg Juretzkas neues Buch „TaxiBar“, ich werde ihn demnächst interviewen und ein Porträt über ihn schreiben. Deshalb lese ich derzeit fast ausschließlich seine Bücher und sehe mich von Seite zu Seite in meiner Überzeugung bestätigt, dass er einer der besten und leider viel zu unbekannten deutschsprachigen Krimi-Autoren ist. Deshalb werde ich hier […]

Krimi-Kritik: „Hinterher ist man immer tot“ von Eoin Colfer

(c) List

„Der großartige Elmore Leonard hat gesagt, man sollte eine Geschichte niemals mit dem Wetter anfangen lassen. Das ist schön und gut – und leicht gesagt. Ihre Anhänger werden es sich brav in ihre Moleskine-Notizbücher geschrieben haben. Trotzdem beginnt eine Geschichte manchmal mit dem Wetter, und dann ist ihr scheißegal, was irgendein Genre-Genie empfiehlt, auch wenn […]

Krimi-Kritik: „Unruhe“ von Jesper Stein

„Ich bin achtundreißig, geschieden, ich habe eine fünfjährige Tochter. Ich habe eines der am häufigsten durchgecheckten Herzen auf der Welt. Und ich habe panische Angst zu sterben“, sagt Kommissar Axel Steen eines Morgens zu sich selbst. Er ist Mordermittler bei der Kopenhagener Polizei, hat bei seinen Vorgesetzten aufgrund seines oftmals eigenmächtigen Handelns sämtlichen Kredit verspielt […]

Krimi-Kritik: „Der Tod ist ein bleibender Schaden“ von Eoin Colfer

Der ehemalige irische Soldat Dan hat in Cloisters in New Jersey eigentlich ein ganz ruhiges Leben: er arbeitet als Türsteher in einem heruntergekommenen Casino, versteht sich mit den meisten seiner Kollegen und hatte eine Weile kaum Ärger. Klar, hin und wieder muss er Gäste herauswerfen, sein Chef Victor ist ein solches „Arschgesicht“ ist, dass er […]

Krimi-Kritik: „Shining Girls“ von Lauren Beukes

Von dem Leuchten in ihren Augen wird Harper Collins magisch angezogen. Er hat es bei Kvirby gesehen, als er sie im Jahr 1974 das erste Mal besuchte, und 15 Jahre später kehrte er zurück, um sie zu ermorden. Jedoch misslingt ihm das Vorhaben, Kvirby überlebt schwerverletzt und ist fortan von dem Gedanken besessen, ihren Mörder […]

KrimiZeit-Bestenliste März 2014 – Ein Abgleich

Nachdem ich im Februar den Abgleich versäumt habe, steige ich nun im März wieder ein. Hier ist sie, die KrimiZeit-Bestenliste (Platzierungen in Klammern geben den Vormonat an): 1 (-) David Peace: „GB84“ 2 (7) Jan Costin Wagner: „Tage des letzten Schnees“ 3 (3) Jesper Stein: „Unruhe“ 4 (6) Zoë Beck: „Brixton Hill“ 5 (-) Daniel […]

Krimi-Kritik: „Tage des letzten Schnees“ von Jan Costin Wagner

(c) Galiani

Am Anfang von „Tage des letzten Schnees“ steht ein Unfall, bei dem die zwölfjährige Anna Ekholm ums Leben kommt. Kimmo Joentaa kennt Anna und ihre Eltern, seine verstorbene Frau hatte im Architekturbüro des Vaters gearbeitet. Deshalb versucht er, den Eltern und insbesondere Lasse Ekholm so gut es in dieser Situation möglich ist beizustehen und behilflich […]