Media Monday #126

1. Ich habe ja wirklich mal versucht, das Buch „Abendröte im Westen“ zu lesen, weil es McCarthys berühmtestes Buch und ein amerikanischer Klassiker ist, musste es dann aber bald zur Seite legen, denn fünf andere Bücher wollten gelesen und rezensiert werden und eine Deadline schlägt zumindest zeitweilig einen Klassiker.
2. Ich glaube, ich werde niemals in die Verlegenheit kommen, einen Film mit Schauspielerin Elizabeth Short zu sehen, denn sie hat vor ihrer Ermordung in keinem Film mitgespielt und war wohl entgegen der allgemeinen Annahme und populären Darstellungen der „black Dahlia“ gar keine Schauspielerin.
3. Die Serie „The Big Bang Theorie“ mag ja ihre Qualitäten haben und erfolgreich sein, konnte bei mir aber überhaupt nicht zünden, weil ich ohnehin nicht sonderlich gerne Comedy-Serien gucke und auch hier nur selten lachen konnte.
4. Wenn ein Film schon damit beginnt, dass der Schriftzug Zentropa zu lesen ist, dann weiß ich, dass ich einen Film mit zumindest dänischer Beteiligung sehe.
5. Größte Enttäuschung in der jüngsten Vergangenheit war für mich auf jeden Fall das abgesagte Tanten-Wochenende bei meinem Bruder, weil ich mich schon sehr darauf gefreut hatte, meine Nichten und meinen Neffen zu sehen.
6. Ganz ehrlich, neben Uwe Boll ist ________ einer der schlimmsten Regisseure, weil ________ . Ja, es wäre total leicht, hier Til Schweiger zu nennen. Aber ganz ehrlich: Selbst gute Regisseure sind kein Garant für gute Filme, also will ich nicht ausschließen, dass auch weniger gute Regisseure mal einen guten Film machen.
7. Mein zuletzt gelesener Verriss war über McCarthys Drehbuch „The Counselor“ auf Adrian McKintys Blog und der war aufschlussreich, weil für mich die Künstlichkeit der Dialoge und Settings ein von McCarthy bewusst gewähltes Stilmittel sind, McKinty ihm indes vor allem fehlende Lebensnähe vorwirft. Meine Kritik zu dem Film gibt’s bei kino-zeit.de zu lesen.