Archiv des Autors: Zeilenkino

Shortlist für den Staunch Book Prize

Anfang des Jahres hat Bridget Lawless den Staunch Book Prize ins Leben gerufen, der Thriller auszeichnen soll, in denen keine Frau geschlagen, gestalkt, sexuell ausgebeutet, vergewaltigt oder ermordet wird. Nun wurde die Shortlist bekanntgegeben, auf der folgende sechs Titel stehen:

Peter Adamson: The Kennedy Moment
A.L. Gaylin: If I Die Tonight
Anna Porter: The Appraisal
Khurrum Rahman: East of Hounslow
Jock Serong: On the Java Ridge
Joyce Thompson: Cops & Queens

Abgesehen von Jock Serong, dessen Debüt gerade erst beim Polar Verlag erschienen ist, sind mir die AutorInnen nicht bekannt. Ich werde die Titel nun anlesen – und bin gespannt, wer Ende November als Gewinner verkündet wird.

Über die Vor- und Nachteile dieses Preises habe ich bei Deutschlandfunk Kultur gesprochen. Nachlesen lässt sich das Gespräch hier.

Diesen Beitrag teilen

Mit Max Annas in Finsterwalde

Im Juli bin ich mit Max Annas nach Finsterwalde gefahren und wir haben uns über die Stadt und seinen neuen Roman unterhalten, der nicht nur „Finsterwalde“ heißt, sondern auch zum Teil dort spielt. Das Ergebnis war heute Vormittag bei Deutschlandfunk Kultur zu hören – und unter diesem Link ist es nachzuhören.

(c) Sonja Hartl

Das Buch “Finsterwalde” ist bei Rowohlt erschienen.

Diesen Beitrag teilen

Trailer: Widows – Tödliche Witwen

Wenn Steve McQueen (“Shame”) einen Thriller dreht, in dem u.a. Viola Davis die Hauptrolle spielt und er das Drehbuch zusammen mit Gillian Flynn geschrieben hat – dann bin ich mehr als gespannt! “Widows – Tödliche Witwen” soll hierzulande am 22. November 2018 starten.

Diesen Beitrag teilen

Im Fernsehen

Auf den sozialen Netzwerken habe ich es schon fleißig geteilt, hier muss ich es aber natürlich auch noch loswerden: Ich war im Fernsehen! Das war aufregend und spannend und hat sehr viel Spaß gemacht. Der Beitrag ist noch in der Mediathek vom MDR zu sehen – es geht um Gewalt gegen Frauen im Kriminalroman. Also, hier geht es zu „meinem“ Teil von artour

Diesen Beitrag teilen

Recherchefund #1

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, hier regelmäßig in Sammlungen Links zu teilen, die ich für interessant halte. Aber nachdem ich es in zwei Jahren geschafft habe, lediglich drei Beiträge zu erstellen, muss ich wohl einsehen, dass ich für Sammlungen nicht gemacht bin. Daher teile ich nun einfach auch hier und nicht nur auf FB in kurzen Beiträgen einzelne Links, die ich spannend finde – oder auch einfach aufbewahren will, für “man weiß ja nie”. Wie zum Beispiel dieses hinreißende Zitat, das ich gestern bei einer Recherche gefunden haben:

“Unter einer Kriminalserie versteht man diejenige Art drahtloser Zerstreuung, die Menschen aller Intelligenz- und Bildungsgrade dazu zwingt, an bestimmten Wochentagen fernzusehen. Ohne Rücksicht auf Gemütsverfassung, lieben Besuch oder schöngeistige Vorsätze.”

Aus dem Beitrag: “Mit Gewalt”. Der Spiegel 44/1959

Diesen Beitrag teilen

Krimibestenliste März 2018

Hier ist sie, die Krimibestenliste für den März 2018.

(c) Unionsverlag

1 (-) Garry Disher: Leiser Tod (Unionsverlag)
2 (-) Hideo Yokoyama: 64 (Atrium)
3 (5) Dror Mishani: Die schwere Hand (Zsolnay)
4 (6) William Boyle: Gravesend (Polar)
5 (-) Wallace Stroby: Fast ein guter Plan (Pendragon)
6 (10) Antti Tuomainen: Die letzten Meter bis zum Friedhof (Rowohlt)
7 (2) Mike Nicol: Korrupt (btb)
8 (-) Castle Freeman: Der Klügere lädt nach (Nagel & Kimche)
9 (-) Roger Smith: Mann am Boden (Tropen)
10 (-) Tom Hillenbrand: Hologrammatica (Kiepenheuer&Witsch)

Diesen Beitrag teilen

Buchpremiere “Berlin Noir”

Eigentlich gehe ich recht selten zu Lesungen, alleine schon, weil ich mir nicht so gerne vorlesen lasse. Aber gestern war ich dann doch bei der Buchpremiere von “Berlin Noir”, einer Kurzgeschichtensammlung, die verbindet, dass sie alle einen tinge of noir haben und in Berlin spielen. “Berlin Noir” ist Teil der Anthologie von Akashic Books, die Noir-Erzählungen von Städten versammeln. Im vorigen Jahr ist hier in deutscher Übersetzung auch schon “Paris Noir” erschienen.

Gestern nun versammelten sich also zwölf der 13 Autor*innen im Kreuberger Wasserturm, lasen jeweils einen kurzen Ausschnitt aus ihrer Geschichte und beantworteten Fragen von Herausgeber (und Moderator des Abends) Thomas Wörtche. Und das war ein sehr abwechslungsreicher Abend mit Rob Alef, Max Annas, Zoë Beck, Ute Cohen, Johannes Groschupf, Kai Hensel, Robert Rescue, Susanne Saygin, Matthias Wittekindt, Ulrich Woelk, Michael Wuliger und Miron Zownir – wenngleich meine Fotos von gestern das nicht unbedingt ausdrücken:

Auch das Buch verspricht bisher abwechslungsreiche Lektüre – sechs der 13 Geschichten habe ich schon gelesen.

Thomas Wörtche (Hrsg.): Berlin Noir. Culturbooks 2018. 15 Euro.

Diesen Beitrag teilen