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Bücher – Kurz vorgestellt
Elmore Leonard
- Von „Pronto“ zu „Justified“ – Die Figur Raylan Givens
- Der zweite Auftritt von Raylan Givens – „Riding the Rap“ von Elmore Leonard
- Der erste Auftritt von Raylan Givens – „Pronto“ von Elmore Leonard
- Jack Foley kehrt zurück – „Road Dogs“ von Elmore Leonard
- Elmore Leonard – Über „Out of Sight“ und die Verfilmung von Steven Soderbergh
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By OBREAKS penny stocks
Archiv der Kategorie: Kriminalliteratur
Krimi-Kritik: „Danach“ von Koethi Zan

„In den ersten zweiunddreißig Monaten und elf Tagen unserer Gefangenschaft waren wir dort unten zu viert. Und dann, ganz plötzlich und ohne Vorwarnung, waren wir nur noch drei.“ Sarah Farber hat Unfassbares überlebt: Über drei Jahre war sie mit drei anderen Mädchen in einem Verlies eingesperrt, sie wurde gefangen gehalten und gefoltert. Sie verlor ihre beste Freundin Jennifer. Dann gelang ihr die Flucht – und seither führt sie ein Leben in Angst. Ihre Wohnung in New York wagt sie kaum zu verlassen, sie arbeitet von zu Hause aus und ist zehn Jahre später weiterhin in Therapie. Zu ihren Mitgefangenen Tracy … Weiterlesen
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Krimi-Kritik: „Das Ende der Welt“ von Sara Gran

Im letzten Jahr gehörte Sara Grans „Die Stadt der Toten“, der ersten Teil mit Claire de Witt, der besten Ermittlerin der Welt, zu meinem ganz klaren Krimi-Highlights: Claire ist eine angenehm andere Detektivin, die ihre Fälle mit Spürsinn, I-Ging-Kugeln und den esoterisch angehauchten Wahrheiten des Buches „Detéction“ von Jacques Stilette löst. Ihr zweiter Fall ist nun ungleich persönlicher: Ihre große Ex-Liebe Paul wurde ermordet. Sie hat ihn längst nicht vergessen, deshalb will sie den Mörder finden – und verliert sich beinahe in dem Fall. Schon auf den ersten Seiten bemerkte ich, dass mir bei „Das Ende der Welt“ etwas Entscheidendes … Weiterlesen
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Krimi-Kritik: „Opfer“ von Cathi Unsworth

Privatermittler Sean Ward reist im Auftrag einer Anwältin an die Küste im Nordosten Englands, um einen 20 Jahre zurückliegenden Fall wieder aufzurollen. Damals wurde die junge Corrine Woodrow verurteilt, einen Ritualmord begangen zu haben. Seither sitzt sie in der Psychiatrie – und selbst ihr Therapeut ist von der Aussicht, dass sie wieder an die Tat erinnert wird, wenig begeistert. Aber DNA-Proben weisen darauf hin, dass sich mindestens noch eine zweite Person am Tatort befunden haben muss. Deshalb lässt sich Sean Ward nicht abwimmeln und nimmt mithilfe der örtlichen Zeitungsredakteurin Francesca Ryman die Ermittlungen auf. „Opfer“ von Cathi Unsworth ist ein … Weiterlesen
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„Engelsgrab“ von Danielle Ramsay

Das Krimi-Debüt der schottischen Autorin Danielle Ramsey beginnt mit dem Mord, der aus der Perspektive des Opfers geschildert wird. Das ist ein spannender und konventioneller Auftakt für einen Krimi, der sich auch im weiteren Verlauf weitgehend an die Regeln des Genres hält: Die 15-jährige Sophie wurde ermordet und ihr Gesicht wurde entsetzlich verstümmelt. Nachdem er als Folge einer Schussverletzung für sechs Monate außer Dienst war, wird Detective Inspector Jack Brady an den Tatort am Strand von Whitley Bay im Nordosten Englands gerufen. Er soll die Ermittlungen übernehmen, obwohl sein alter Freund und Kollege DI Jimmy Matthews eigentlich dafür vorgesehen war. … Weiterlesen
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„Beraubt“ von Chris Womersly

Vor Jahren musste Quinn Walker die heimatliche Kleinstadt Flint verlassen, als er für den Mörder seiner jüngeren Schwester gehalten wurde. Die Bewohner, sein Onkel und sogar sein Vater sind seit damals von seiner Schuld überzeugt, weil er blutbesudelt mit dem Messer über ihrer Leiche gefunden wurde. Nun ist er aus dem Großen Krieg zurückgekehrt; zerlumpt, traumatisiert und verwundet. Er hält sich in den Bergen in der Nähe von Flint versteckt und will seiner Mutter die Wahrheit gestehen: Er hat seine Schwester nicht getötet, aber er weiß, wer ihr Mörder ist. Noch immer hegen sein Vater und sein Onkel, der mittlerweile … Weiterlesen
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„Paperboy“ von Pete Dexter

„Mein Bruder Ward war einmal berühmt.“ Mit diesem Satz beginnt Pete Dexters „Paperboy“ und er gibt sogleich den Tenor vor: Hier wird von einem erzählt, dessen Ruhm nicht dauerhaft war. Von Anfang an steuert Pete Dexters „Paperboy“ daher auf einen Abgrund zu, dessen Ausmaß sich lange lediglich erahnen lässt, aber stets im Hintergrund zu spüren ist. Dabei ist „Paperboy“ zugleich eine Parabel über das Zeitungswesen und das Verbrechen. Zwei Journalisten und ein Kriminalfall Nachdem er sein Schwimm-Stipendium verloren hat, ist Jack James – der Erzähler von „Paperboy“ – von der Universität geflogen und ins heimatliche Lately, Florida zurückgekehrt. Es ist … Weiterlesen
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„Die dunkle Treppe“ von Helen FitzGerald

Vor diesem Buch habe ich fast ein wenig gefürchtet. Dafür haben Klappen- und Pressetext gesorgt, noch dazu habe ich – obwohl ich mich durchaus als hartgesotten bezeichnen würde – immer etwas Probleme mit Folterszenen. Doch als ich Helen FitzGeralds „Die dunkle Treppe“ einmal angefangen hatte, konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. Wortwörtlich: Ich habe dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen und habe mich willentlich bei einer Verabredung verspätet, weil ich es unbedingt fertig lesen wollte. Deshalb werde ich auch nicht allzu viel über den Inhalt verraten, obwohl er teilweise auf dem Klappentext und auch anderen Besprechungen nachzulesen … Weiterlesen
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