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Kritikerpreise: New York Film Critics Circle und National Board of Review

In diesem Jahr beginnt die Preisverleihungssaison für mich anscheinend zu früh, so dass ich ständig ein wenig hinterherhinke. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich mich in diesem Jahr zum einen das fast schon dogmatische Verhalten verschiedener amerikanischer Blogger etwas nervt – und es zum anderen bisher noch keinen Film gibt, für den ich mich leidenschaftlich begeistern kann. Aber ich habe ja auch noch nicht alle Kandidaten gesehen.

Bisher deutet sich Kathryn Bigelows „Zero Dark Thirty“ als Kritikerliebling an, was Erinnerung an die Preisverleihungssaison 2000/2010 wachruft. Damals wurde die Oscar-Verleihung zum Zweikampf zwischen Bigelows „Hurt Locker“ und James Camerons „Avatar“ stilisiert – mit besserem Ende für erstere. Dieses Mal könnte ihr „großer“ Gegner „Lincoln“ von Steven Spielberg sein. Darauf deuten zumindest die ersten Entscheidungen der Kritiker-Verbände hin.

Die Gewinner im Überblick: Weiterlesen

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NYFCC 2011 – „The Artist”, Meryl Streep und Brad Pitt gewinnen

"The Artist" (c) Delphi Film

Gestern hat der New York Film Critics Circle (NYFCC) die Gewinner seiner alljährlichen Preise bekanntgegeben. Diese Verleihung ist ein erster Stimmungstest für die bevorstehende Award Season in den USA – obwohl es in den letzten Jahren nur drei Übereinstimmungen mit den Oscars gab: „The Hurt Locker – Tödliches Kommando“ (2009), „No Country for Old Men“ (2007) und „Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“ (2003) wurden von den New Yorker Filmkritikern und der Academy of Motion Pictures Arts and Sciences als bester Film geehrt.

In diesem Jahr haben sich die Kritiker folgendermaßen entschieden:

Bester Film: „The Artist”
Bester Regisseur: Michel Hazanavicius für „The Artist”
Bestes Drehbuch: Steven Zaillian und Aaron Sorkin für „Moneyball” Weiterlesen

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