Kategorie-Archiv: Bücher

Comic – Maggy Garrisson

Ich bin ein wenig verliebt. In Maggy Garrisson, die neue Heldin einer Comic-Reihe von Stéphane Oiry und Lewis Trondheim. Und ich kann sogar den Anfang dieser Liebe ausmachen: Sie begann bei dem Untertitel des ersten Bandes. „Lach doch mal, Maggy!“. Es gibt einfach Sätze, die bekommt man als Mädchen und Frau viel zu oft zu […]

Ein paar Sätze zu „Ruf mich bei meinem Namen“

Mein Faible für Literaturverfilmungen reicht schon ziemlich weit zurück. Wann genau es begann, weiß ich nicht, aber es war dieses Gefühl des Wiedererlebens, des erneuten Erfahrens der Geschichte aus anderer Perspektive, das mich damals dazu getrieben hat, die Bücher von Filmen zu lesen oder Filme zu sehen, deren Romanvorlagen ich schon kannte. Mit zunehmenden Alter […]

Jahresrückblick 2016

Im Dezember habe ich an allerhand Jahresrückblicken mitgewirkt: der KrimiZeit-Jahresbestenliste, den Abstimmungen bei kino-zeit.de und natürlich auch im CrimeMag, in dem sich eine illustre Runde u.a. mit Max Annas, Gary Disher, Zoë Beck, Frank Göhre, Dominik Graf und und und zusammengefunden hat. Die gesamte Ausgabe ist hier zu finden, mein Beitrag hier und die CrimeMag-Top-Ten […]

Krimi-Kritik: „Miss Terry“ von Liza Cody

Dieses Buch hat mich unfassbar glücklich gemacht. Nicht, weil es eine Geschichte erzählt, die auf irgendeine Art und Weise glücklich machen würde, sondern weil es nach langer Zeit mal wieder ein Buch war, das ich tatsächlich nicht aus der Hand legen wollte. Und weil es ein Buch ist, in dem Frauen furchtbar naiv und schrecklich […]

Shots 02/2016

Offensichtlich lehnt sich Gregor Webers „Asphaltseele“ an zahllose noir und hardboiled-Stoffe an. Sein Protagonist Ruben Rubeck ist kinderloser Kommissar, geschieden, hat keine Ambitionen, raucht, trinkt, lebt im Frankfurter Rotlichtmilieu und gerät dann durch einen Zufall in eine Geschichte, die mit dem Bosnienkrieg, GSG9 und organisierter Kriminalität zusammenhängen. Erzählt wird alles in Ich-Perspektive, so dass Rubeck […]

Shots 01/2016

Nachdem ich in den letzten Monaten nur sehr wenig zum Bloggen gekommen bin, arbeite ich doch erst einmal einige angefangene Kritiken ab – und belebe endlich meine Shots wieder. Der Schriftsteller Latimer erfährt durch Zufall von einem Bösewicht namens Dimitrios und versucht herauszufinden, was diesen Mann dazu getrieben hat, Attentate auf den bulgarischen Ministerpräsidenten zu […]

„Was ich euch nicht erzählte“ von Celeste Ng

„Lydia ist tot.“ Mit dieser Gewissheit beginnt Celeste Ngs Buch „Was ich euch nicht erzählte“ und auf sie folgt eine 282-seitige Suche nach den Umständen des Todes eines 16-jährigen Mädchens in einer Kleinstadt in Ohio in den 1970er Jahren. Lydia Lee war eine gute Schülerin, ihr älterer Bruder hat gerade die Zulassung für Harvard bekommen, […]

Krimi-Kritik: „Gun Street Girl“ von Adrian McKinty

Zugegeben: Ich war skeptisch angesichts des vierten Teils der Sean-Duffy-Reihe von Adrian McKinty. Zum einen war diese Reihe mal als Trilogie angekündigt und der gesamte Aufbau lief auf drei Teile hinaus. Und zum anderen hatte McKinty in „Die verlorenen Schwestern“ ein hervorragendes Schlussbild gefunden. Darüber sprach ich sogar mit ihm im Interview – und er […]

Krimi-Kritik: „Power Play“ von Mike Nicol

Nachdem Mike Nicol seine „Rache“-Trilogie abgeschlossen hat, nutzt er nun eine Hintertür zu einer Fortsetzung, einem Spin-Off: In „Power Play“ hat Mace Bishops Tochter Krista die Sicherheitsfirma übernommen und arbeitet nun mit Tami Mongole zusammen, der sie einst eine Affäre mit ihrem Vater unterstellte. Eigentlich wollten sie sich auf die Bewachung von Frauen spezialisieren, aber […]

Über „Der Anruf“ von Olen Steinhauer

Ein Mann und eine Frau treffen sich in einem Restaurant. Vor Jahren waren sie ein Paar. Er wollte damals mit ihr zusammenziehen, sie hat ihn verlassen. Die reduzierte Ausgangssituation in Olen Steinhauers „Der Anruf“ klingt nach einem Liebesroman. Doch Henry und Celia haben einst als CIA-Agenten in Wien gearbeitet. Damals kam es zu einer Geiselnahme […]