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Ein kurzer Blick auf „Kill your darlings“

Im Jahr 1944 kommt der junge Allen Ginsberg (Daniel Radcliffe) an die New Yorker Columbia Universität und trifft dort auf Lucien Carr (Dane DeHaan, „The Place Beyond the Pines“), dem er sich sofort verbunden fühlt. Durch ihn kommt er in Berührung mit einem Zirkel unkonventioneller Literaturen, die nach einem neuen Lebensentwurf suchen. Zusammen mit Lucien, Jack Kerouac (Jack Huston) und William S. Burroughs (Ben Foster) zieht er durch Greenwich Village und lässt sich zu Gedichten hinreißen.

(c) Koch Media

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In seinem Debütfilm „Kill your darlings“ widmet sich Regisseur John Krokidas der Zeit, bevor die drei Kult-Literaten Ginsberg, Keroauc und Burroughs berühmt wurden. Mich hat insbesondere die Besetzung von Daniel Radcliffe überrascht, der mir bei Allan Ginsberg überhaupt nicht in den Sinn gekommen wäre. In weiteren Rollen sind Michael C. Hall, Elisabeth Olsen, Jennifer Jason Leigh und Kyra Sedgwick zu sehen.

Der Film lief bereits in Sundance, wird in Venedig seine internationale Premiere feiern und am 30. Januar 2014 in die deutschen Kinos kommen.

Ein kurzer Blick: „360“ von Fernando Mireilles

Regisseur Fernando Meirelles mit dem Schauspieler Anthony Hopkins während der Dreharbeiten. © PROKINO

Während einer Geschäftsreise entscheidet sich ein Mann gegen eine Affäre – und löst damit eine Reihe bewegender und dramatischer Ereignisse rund um den Erdball aus. Mit einer respektvollen Verbeugung vor Arthur Schnitzlers „Reigen“ unternimmt Fernando Mireilles („Der ewige Gärtner“, „City of God“) basierend auf dem Originaldrehbuch von Peter Morgan („Die Queen“, „Frost/Nixon“) in seinem neuen Film eine Reise durch die Metropolen dieser Welt, in der Menschen durch die verschiedensten Beziehungen miteinander verbunden sind – oder werden. Mit dabei sind u.a. Anthony Hopkins, Rachel Weizs, Jude Law, Ben Foster, Moritz Bleibtreu, Jamel Debbouze, Marianne Jean-Baptiste, Dinara Drukarova und Mark Ivanir. Der Film wird am 16. August in den deutschen Kinos starten. Meine ausführliche Kritik ist bei spielfilm.de zu lesen.