Media Monday #60

Montag – ihr wisst, was das heißt …

1. Ben Stiller gefiel mir am besten in „Tropic Thunder“. Obwohl ich alles andere als ein großer Fan von Ben Stiller bin, hat mir dieser hoffnungslos übertriebene Satire über Satiren doch viel Spaß gemacht.

2. Susanne Bier hat mit „Brødre“ ihre beste Regiearbeit abgelegt, weil dieser Film ein packendes Drama mit exzellenten Schauspielern ist.

3. Ashley Johnson gefiel mir am besten in „The Help“ – nehme ich an. Denn ich habe an sie leider keine Erinnerung mehr.

4. Wenn ihr die Wahl habt: Lieber Vampire/Werwölfe/Zombies o. ä. oder Außerirdische? Eigentlich nichts von beiden. Halt, doch. Alexander Skarsgard als Vampir in „True Blood“, den nehme ich. 😉

5. Filme oder Bücher, die überwiegend in der Wildnis spielen können ungemein packend sein – wie beispielsweise „Winter in Maine“ von Gerald Donovan oder auch kürzlich „The Grey“. Im Grunde genommen ist mir aber trotz meines Faibles für tolle Landschaftsaufnahmen der Handlungsort nicht so wichtig.

6. Mein liebster schwedischer Film ist vermutlich „Irgendwo in Schweden“. Ich sah ihn an meinem letzten Tag bei den „Nordischen Filmtagen“ und er hat mich mit seiner Skurrilität und Witz entzückt. Diese Frage ist allerdings schwierig zu beantworten, da mir viele gute schwedische Filme („Bessere Zeiten“, „Populärmusik aus Vittula“, „Nach der Hochzeit“, „Raus aus Amal“) eingefallen sind, ich aber im Gegensatz zu zum Beispiel norwegischen oder dänischen Filmen nicht sofort meinen Lieblingsfilm benennen könnte.

7. Mein zuletzt gesehener Film ist „Halt auf freier Strecke“ und der war herausragend gut, weil er in reiner Form von dem Sterben erzählt. Und ich das erste Mal seit sehr langer Zeit wieder bei einem Film weinen musste.

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3 Gedanken zu „Media Monday #60

  1. Lena

    Ich kenne die letzten fünf Filme von Susanne Bier, und obwohl ich ihre Versuchsanordnungen immer sehr interessant finde, sind sie mir manchmal schon etwas zu konstruiert. Am besten gefallen haben mir „Hævnen“ und „Brødre“, da könnte ich mich jetzt aus dem Stegreif nicht entscheiden.

    Alexander Skarsgård ist tatsächlich absolut genial in „True Blood“. Manchmal frage ich mich aber, ob er überhaupt Schauspielfähigkeiten hat oder ob diese Präsenz nicht wirklich nur seiner Statur und dem für diese Rolle zufälligerweise absolut passenden Blick geschuldet ist. In „Melancholia“ und „Straw Dogs“ jedenfalls war er nicht gerade überzeugend, finde ich. Schade.

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  2. Zeilenkino Beitragsautor

    Ja, das frage ich mich bei Alexander Skarsgård auch. In „True Blood“ perfekt besetzt, in „Melancholia“ unauffällig. Das nächste Jahr wird wohl zeigen, ob er der hübsche Nebendarsteller bleibt oder ein wenig mehr zu bieten hat. Auf die Henry James‘ Verfilmung „What Maisie Knew“ bin ich jedenfalls schon gespannt.

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