Kategoriearchiv: Kriminalliteratur

Shots 02/2016

Offensichtlich lehnt sich Gregor Webers „Asphaltseele“ an zahllose noir und hardboiled-Stoffe an. Sein Protagonist Ruben Rubeck ist kinderloser Kommissar, geschieden, hat keine Ambitionen, raucht, trinkt, lebt im Frankfurter Rotlichtmilieu und gerät dann durch einen Zufall in eine Geschichte, die mit dem Bosnienkrieg, GSG9 und organisierter Kriminalität zusammenhängen. Erzählt wird alles in Ich-Perspektive, so dass Rubeck […]

KrimiZeit-Bestenliste November 2016

Und hier ist sie, die neue KrimiZeit-Bestenliste: 1 (-) Franz Dobler: Schlag ins Gesicht (Tropen) 2 (10) Malla Nunn: Zeit der Finsternis (Ariadne) 3 (1) Giancarlo de Cataldo/Carlo Bonini: Die Nacht von Rom (Folio) 4 (-) Pete Temple: Die Schuld vergangener Tage (Penguin) 5 (-) Matthias Wittekindt: Der Unfall in der Rue Bisson (Edition Nautilus) […]

Shots 01/2016

Nachdem ich in den letzten Monaten nur sehr wenig zum Bloggen gekommen bin, arbeite ich doch erst einmal einige angefangene Kritiken ab – und belebe endlich meine Shots wieder. Der Schriftsteller Latimer erfährt durch Zufall von einem Bösewicht namens Dimitrios und versucht herauszufinden, was diesen Mann dazu getrieben hat, Attentate auf den bulgarischen Ministerpräsidenten zu […]

Über „Vertigo“ von Ahmed Mourad

Manchmal sind bei einem Buch die Hintergründe noch bemerkenswerter als das Buch an sich. Der ägyptische Autor Ahmed Mourad wurde 1978 geboren, hat als Filmemacher (Alhaúmon, And On The Seventh Day und The Three Papers) und Profi-Fotograf gearbeitet und dann eine Stelle als persönlicher Fotograf des damaligen Staatschefs Hosni Mubarak angenommen. Diese Stelle behielt er bis zum Umsturz […]

Krimi-Kritik: „Gun Street Girl“ von Adrian McKinty

Zugegeben: Ich war skeptisch angesichts des vierten Teils der Sean-Duffy-Reihe von Adrian McKinty. Zum einen war diese Reihe mal als Trilogie angekündigt und der gesamte Aufbau lief auf drei Teile hinaus. Und zum anderen hatte McKinty in „Die verlorenen Schwestern“ ein hervorragendes Schlussbild gefunden. Darüber sprach ich sogar mit ihm im Interview – und er […]

Gastspiel: Interview mit James Grady

Für die BÜCHER-Ausgabe Juli/August habe ich einen größeren Beitrag über Politthriller geschrieben und dafür ein Interview mit James Grady über “Die letzten Tage des Condor” geführt. Und wie es im Print nun einmal so ist, habe ich nur eine begrenzte Zeichenzahl zur Verfügung. Das Interview in voller Länger gibt es daher beim CrimeMag zu lesen.