Archiv des Monats: April 2012

Trailer und Starttermin – „Die Königin und der Leibarzt“

(c) MFA+ FilmDistribution

Europa im Jahr 1766. Die 15-jährige Caroline Mathilde (Alicia Vikander) wird mit ihrem zwei Jahre älteren Cousin Christian VII. (Mikkel Følsgaard) verheiratet, aber ihre Ehe mündet in einer Enttäuschung. Christian zeigt kaum Interesse an seiner Frau – und Mathilde zu unbedarft, um die Gründe dafür zu erkennen. Auf einer Reise durch Europa begegnet Christian schließlich dem Arzt und Aufklärer Johann Friedrich Struensee (Mads Mikkelsen) und macht ihn zu seinem Leibarzt. Schon bald wächst Struensees Einfluss am dänischen Hof zum Ärgernis einflussreicher Widersacher an. Und auch die Königin findet Gefallen an ihm …

Die Handlung von Nikolaj Arcels „Die Königin und der Leibarzt“ klingt nach einem typischen Historiendrama, ist aber tatsächlich wahr und wurde unter anderem von Per Olav Enquist in „Der Besuch des Leibarztes“ literarisches verarbeitet. Nun hat Nikolaj Arcels einen unterhaltsamen Spielfilm gedreht, der auf dem besten Weg ist, der erfolgreichste dänische Film zu werden.

„Die Königin und der Leibarzt“ startet am 19. April in den deutschen Kinos.

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Krimi-Kritik: „Der Mann, der kein Mörder war“ von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt

Auf den ersten Blick stimmt bei diesem Kriminalroman alles: Ein schöner Titel, die Geschichte klingt spannend und bei schwedischen Autoren-Duos werden unweigerlich Erinnerung an Maj Sjöwall und Per Wahlöö wach. Nun soll gar nicht der unzutreffende Vergleich mit diesen Eltern des mittlerweile oftmals als typisch angesehenen schwedischen Krimis gezogen werden, denn mit „Der Mann, der kein Mörder war“ wollen Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt keine Sozialkritik üben oder Missstände aufdecken, sondern spannend unterhalten. Und das gelingt ihnen in Ansätzen.

(c) Rowohlt Polaris

„Der Mann, der kein Mörder war“ ist der Auftakt zu einer fünfteiligen Reihe um den Psychologen Sebastian Bergman. Er ist ein schwieriger Charakter, egozentrisch und selbstverliebt, aber ein brillanter Kopf. Seit er seine Frau und seine Tochter bei dem Tsunami 2006 verloren hat, hat er seine Arbeit aufgegeben. Er lebt gänzlich in der Erfahrung des Verlustes und betäubt seinen Schmerz mit kurzen, schnellen Affären mit Frauen, die ihm für eine Nacht Nähe suggerieren. Sein Zustand bessert sich dadurch aber nicht, aber er will auch nicht, dass es ihm besser geht. Nun ist er anlässlich des Todes seiner Mutter in seine alte Heimatstadt Västerås zurückgekehrt, um die Hinterlassenschaften zu ordnen. Fast zur gleichen Zeit wird dort die Leiche eines Schülers entdeckt, der das Herz entnommen wurde. Weiterlesen

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Media Monday #40

Mit den Fragen des Media Monday beginnt mal wieder meine Woche

1. Der beste Film mit James Caan ist für mich „The Godfather“, weil er für mich immer Sonny Corleone bleiben wird.

2. Joel Schumacher hat mit „Veronica Guerin“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil er mich mit diesem Film am meisten überrascht hat. Zwar musste ich beim Lesen seines Namens zuerst an „Falling Down“ denken, aber nach genauerem Überlegen hat mich „Veronica Guerin“ doch stärker beeindruckt. Dabei hat Joel Schumacher einige gute Filme gemacht.

3. Der beste Film mit Rachel McAdams ist für mich „Midnight in Paris“, dicht gefolgt von „State of Play“. Das liegt aber weniger an Rachel McAdams als vielmehr an den Filmen. Meines Erachtens verfügt sie über Charme und Ausstrahlung, hat aber bislang schauspielerisch noch nicht sehr viel geleistet.

4. Mit „Jack“ hat Francis Ford Coppola seinen schlechtesten Film abgeliefert, weil Weiterlesen

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