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Colin Clark – „Meine Woche mit Marilyn“

(c) Schirmer/Mosel

„Mein ganzes Leben lang habe ich Tagebuch geführt, aber die Ereignisse der folgenden Seiten sind dort nicht zu finden. Es handelt sich dabei um ein Märchen, ein Zwischenspiel, eine Episode außerhalb von Zeit und Raum. Dennoch hat sich alles wirklich so zugetragen.“ Mit diesen Zeilen beginnt „Meine Woche mit Marilyn“ von Colin Clark, das erstmals in deutscher Sprache bei Schirmer/Mosel erschienen ist. In London im Jahre 1956 war er dritter Regieassistent bei den Dreharbeiten zu „Der Prinz und die Tänzerin“, der in den Pinewood Studios gedreht wurde. Colin Clark kam gerade von der Universität und hat die Anstellung auf Vermittlung von Sir Laurence Olivier bekommen, der mit seinen Eltern befreundet war – und bei dem Film die Hauptrolle übernahm sowie Regie führte. An seiner Seite sollte die Hollywood-Ikone Marilyn Monroe spielen. Mit ihrer neu gegründeten Firma Marilyn Monroe Production war sie an dem Film beteiligt – und erhoffte sich außerdem, als Kollegin des berühmten Theaterschauspieler Olivier endlich auch als Schauspielerin ernst genommen zu werden.

Doch die Dreharbeiten laufen nicht gut. Marilyn Monroe ist unsicher, hadert mit ihren Selbstzweifeln. Sie kommt zu spät, die gesamte Crew muss häufig auf sie warten. Genau zeichnet Colin Clark nach, in welcher Situation sich Marilyn Monroe befand. Weiterlesen

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„My Week with Marilyn“ – Trailer und Starttermin

(c) Ascot Elite Filmverleih GmbH

Im Sommer 1956 kommt Marilyn Monroe das erste Mal nach England. Sie soll während ihrer Flitterwochen mit Arthur Miller den Film „Der Prinz und die Tänzerin“ drehen, ihre erste Zusammenarbeit mit Sir Laurence Olivier. Ebenfalls am Filmset ist der Oxford-Absolvent Colin Clark, der von einem Leben als Filmemacher träumt. 40 Jahre später veröffentlicht er seine Erfahrungen, aber er spart eine Woche der Dreharbeiten aus – die Woche mit Marilyn …

Regisseur Simon Curtis erzählt in seinem Film aus der Sicht von Colin Clark (Eddie Redmayne“ von dieser Woche. Dabei ist der Film vor allem dank der wunderbaren Michelle Williams sehenswert, die es mühelos schafft, die Ikone Marilyn Monroe, die verletzliche Norma Jean Baker und die fiktive Filmrolle des Showgirls Elsie zu verkörpern. Meine ausführliche Kritik ist bei spielfilm.de zu lesen.

„My Week with Marilyn“ ist ab dem 19. April in den deutschen Kinos zu sehen. Das Buch von Colin Clark ist bei Schirmer/Mosel erschienen.

Und hier gibt es einen Blick auf den Trailer:

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