Media Monday #121

1. In „The Muppets“ gab es dieses Technik-Gadget mit dem man ‚per Karte reisen konnte‘. Das hätte ich auch gerne, weil ich Fahrten mit dem Auto oder Zug zwar eigentlich sehr gerne mag, mir hin und wieder aber gerne einen zeitlichen Bonus verschaffen würde. (Außerdem habe ich etwas geschummelt, es ist kein Technik-Gadget, sondern einfach eine Karte aus Papier. Aber sonsten wäre mir nur noch ein Laser-Schwert oder das Auto aus „Zurück in die Zukunft“ eingefallen. Und das will ich beides nicht.)

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2. Gerne würde ich einmal die Zeit finden, um all die Bücher auf meinem SuB zu lesen und all die Filme auf meiner Liste zu gucken.

3. Es ist verdammt schade, dass die Serie „Homeland“ so wenig aus der spannenden Ausgangssituation macht.

4. Bei dem Buch „Das Leben ist kein Spiel“ von Boris Becker schreckt mich vor allem, dass viele Menschen es lesen werden. Wobei – noch mehr schreckt mich, dass auch viele Menschen das Buch von Daniela Katzenberger lesen werden.

5. Von Arne Dahls Büchern rund um das A-Team war ich schlichtweg begeistert, wohingegen mich die Verfilmung enttäuscht hat.

6. Die beste Parodie vom „Erlkönig“ hat der unglaubliche Heinz Groening damals bei Nightwash hingelegt. (Leider habe ich kein Video in besserer Qualität gefunden, aber es kommt ja auch auf den Ton an)

7. Mein zuletzt gelesener Blogeintrag war über „The Gardener’s Son“ von Cormac McCarthy im Blog von Indiewire und der war informativ, da ich gerade an meinem Beitrag über McCarthy schreibe.

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8 Gedanken zu „Media Monday #121

  1. ERGO

    Super Antwort auf die 4te Frage. Ich finds so traurig, dass es solche Bücher auf die Bestseller-Listen schaffen. Das sagt einiges über unsere Gesellschaft aus. 🙁

    2. haben wir wohl alles nahezu gleich!

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  2. Lilly

    Bei 2 geht es wohl Jedem so. Man will sooo viel…
    Zu Homeland muß ich Dir Recht geben – daraus wird so gar nichts Vernünftiges, bzw. Plausibles gemacht.
    Die Antwort zu 4 solltest Du dir vergolden lassen! Genauso ist das leider. Schund, für den Idioten eine Menge Geld kassieren. Wer liest sowas bloß?!

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  3. bullion

    Interessanterweise ging es mir bei „Homeland“ genau andersherum: Ich fand die Ausgangssituation hatte man in den letzten Jahren schon x-mal gesehen (die TV-Serie „24“, diverse Filme usw.), doch was die Serie daraus gemacht hat fand ich spannend (zumindest in der ersten Staffel bis kurz vor dem Finale).

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    1. Zeilenkino Beitragsautor

      „24“ habe ich nicht gesehen, aber ich hätte eine stärkere Psychologisierung der Figuren gewünscht. „Hatufim“ hat mir da besser gefallen, wenngleich mir dort etwas die Spannung gefehlt hat – was aber auch daran gelegen hat, dass ich „Homeland“ schon kannte.

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  4. phyxius

    Nachdem ich in den Tagesthemen [sic!] einen Beitrag über eine Buchmesse gesehen habe und dort sowohl Herr Bobbele als auch Frau Poco Domäne portraitiert wurden, habe ich auch so meine Befürchtungen, ob das Buch noch das intellektuelle Medium ist, als das es die Verleger regelmäßig preisen ;). Den Erfolg kann ich mir ebensowenig erklären.

    Auf den Artikel zu McCarthy bin ich gespannt, mir haben sowohl „No Country for Old Men“ und insbesondere „The Road“ sehr gut gefallen.

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    1. Zeilenkino Beitragsautor

      Vor allem entsteht dadurch auch das Bild, dass die Buchmesse ein Schaulaufen von C-Prominenz sei.

      Von „The Road“ war ich ein wenig enttäuscht, da der Film im Vergleich zum Buch so viel weicher ist. Dagegen ist „No Country …“ für mich eine der besten Literaturverfilmungen überhaupt.

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      1. phyxius

        Was heisst „weicher“? Ich meinte auch jeweils das Buch. Die Verfilmung von „The Road“ hat es bisher noch nicht in meinen Player geschafft, das Buch ist aber in einem so spartanischen Stil erzählt, dass dazu beim Lesen zwangsläufig ein höchst subjektiver Film im Kopf abläuft. Gerade das hat mir so gefallen und lässt mich vielleicht mit dem Film zögern.

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        1. Zeilenkino Beitragsautor

          Ach so, ich dachte, Du meinst die Filme. Als Buch ist „The Road“ sogar mein Lieblings-McCarthy. 🙂

          In den Film sind u.a. recht viele Rückblenden eingebaut, die die „glückliche“ Familie zeigen, außerdem ist auch der Junge noch sehr viel mehr Kind, er hat bspw. ein Plüschtier und Spielzeuge. Auch das Ende ist weniger konsequent. Deshalb zeigt der Film zwar eindrucksvolle Bilder von der zerstörten Welt, aber die Düsterheit des Romans geht ein wenig verloren. Ich weiß, dass der Film recht gute Kritiken bekommen hat, aber ich war enttäuscht.

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