Mein Mittwoch auf der Frankfurter Buchmesse

Steiner Bragi (rechts) mit Kristof Magnusson

Leser beschweren sich nicht bei mir, weil sie nach der Lektüre Angst vor mir haben – war der Satz am heutigen Tag, den ich nicht vergessen werde. Er stammt von Steinar Bragi, der an dem ARTE-Stand sein Buch „Frauen“ vorgestellt hat. Darin erzählt er von einer jungen Dokumentarfilmerin, die das Angebot bekommt, auf ein Luxus-Apartment aufzupassen – und bald bemerkt, dass sie diese Wohnung nicht mehr verlassen kann. In Island wurde das Buch als Allegorie auf die Finanzkrise gelesen, und tatsächlich klingt es nach einem ganz anderen Islandroman, den ich in jedem Fall lesen werde.

Begonnen hatte ich meinen Tag allerdings mit einem Gespräch zwischen Fatih Akin und Dieter Moor. Nachdem ich Akins Buch „Im Clinch“ für das (hör)BÜCHER-Magazin rezensiert habe, war ich ganz interessiert, einige Dinge mal aus dem Mund des Regisseurs zu hören. Es war ein angenehmer Dialog über ein Buch, dessen Lektüre ich nur empfehlen kann. Danach ging es zu 3sat, dort sprach Ina Hartwig mit Ursula März über „Fast schon kriminell“. Dabei habe ich vor allem festgestellt, dass die Stühle zwar sehr bequem sind, aber die Beleuchtung furchtbar ist. 🙂 Aber so etwas gehört zu einer Buchmesse ja auch dazu.

Alexander Heimann (c) Frankfurter Buchmesse 2011

Zwischendurch bin ich natürlich auch noch durch die Hallen gestreift, habe einige spannende Titel entdeckt und ein wenig gestöbert. Nachmittags war ich dann beim Twittwoch, der unter dem Motto „Social Media für die Buchbranche“ stand. Dort haben auch die Macher von „Fünf Bücher“ und „Wortweide“ über ihre Seiten geplaudert – zwei Seiten, die ich sehr interessant finde.

Alles in allem hatte ich also einen guten Messe-Auftakt. Morgen stehen dann weitere Termine an – und natürlich will ich Harry Rowohlt nicht verpassen …

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