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Einige Gedanken zu „La grande bellezza“

Der Trailer ist schuld. Neunmal habe ich während der Französischen Filmtage den Trailer zu „La grande bellezza“ gesehen und jedes Mal gedacht, dass dieser Film schön sein muss. Im Hinterkopf hatte ich noch die Schwärmerei von Joachim Kurz, also habe ich gleich die erste OmU-Vorstellung in Bonn genutzt und mir den Film angesehen.

(c) DCM

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Tatsächlich passt der Trailer nahezu perfekt zu diesem wunderschönen Film über die Leere und das Nichts im Leben von Jep Gambardella (Toni Servillo). Vor 40 Jahren hat er den Roman „Apparatus Humanus“ geschrieben, seither lebt er in als Gesellschaftsreporter und -löwe in Rom. Umgeben von seinen Freunden feiert er Partys und genießt ‚la dolce vita‘, doch zu seinem 65. Geburtstag und nach der Nachricht vom Tod seiner Jugendliebe nimmt ihn eine melancholische Stimmung gefangen. Fortan flaniert er durch Rom und hängt seinen Erinnerungen nach, findet kurz Halt bei einer liebenswerten Stripperin und sucht etwas Seelenheil bei einem vom Kochen besessenen Ex-Exorzisten und Kardinal. Ernsthaft ist er jedoch nicht interessiert, das Leben von dem schönen Schein zu befreien, vielmehr ist er ein Zampano mit traurigen Augen, in denen oft ein Hauch wissender Ironie aufblitzt. Weiterlesen

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