Media Monday #69

It’s just another … Media Monday

1. Heinz Erhardt gefiel mir am besten in dem Reclam-Heft „Von der Pampelmuse geküsst“, das sehr komisch ist. Ohnehin hat mir Heinz Erhardt „live“ immer besser gefallen als der Schauspieler. Müsste ich mich für einen Film entscheiden, wäre es wohl „Die Herren mit der weißen Weste“.

2. Terry Gilliam hat mit „Twelve Monkeys“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil es ein sehr cleverer Film mit hervorragenden Darstellern ist. Selbst Madeline Stowe hat hier gezeigt, dass sie mehr kann als hübsch weinen.

3. Kate Winslet gefiel mir am besten in „Eternal Sunshine of a Spotless Mind“. Sie passt einfach perfekt in diese Rolle. Sehr gut gefallen hat sie mir zudem in „Revolutionary Road“, einem oft unterschätzten Film.

4. Spaghetti Western sind ja mal gar nicht mein Genre.

5. Welche Dekade oder welches Jahrzehnt filmischen Schaffens hat euch am meisten beeinflusst/geprägt? Puh, schwierig. Meine Begeisterung für Filme begann mit der Faszination für die Serie „Twin Peaks“ und dadurch entstandene Neugier auf David Lynch. Das hat mich sicherlich geprägt, daher würde ich hier zu den 1990er Jahren tendieren. Allerdings habe ich mich mittlerweile auch sehr mit dem New Hollywood und dem film noir beschäftigt, daher nehme ich die 1970er noch dazu. 🙂

6. Film und Theater sind sich in vielen Punkten ähnlich und doch grundverschieden. Wo liegen für euch die Vorzüge des einen wie des anderen Mediums? Die Vorzüge des Films sehe ich vor allem in den visuellen Gestaltungsmöglichkeiten, außerdem entsteht schneller eine größere emotionale Nähe zu der Leinwand. Im Theater hingegen steht das Kollektiverlebnis stärker im Vordergrund, außerdem nimmt man Schauspieler sehr viel unmittelbarer wahr.

7. Mein zuletzt gesehener Film ist „Inside Man“ und der war trotz einiger Längen unterhaltsam, weil er mir die gesuchte Krimi-Unterhaltung geboten hat und eine durchaus nette Geschichte erzählt.

5 Gedanken zu „Media Monday #69

  1. Yolanda Puschkin

    Ich teile deinen Meinung zu Revolutionary Road. Wie ich finde, wird der leider gänzlich unterschätzt und ist nach Erscheinen ein bisschen untergegangen trotz Medienrummel um Kate und Leo. Und neben Away We Go ist es einer meiner liebsten Sam Mendes-Filme.

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    1. Zeilenkino Artikelautor

      „Revolutionary Road“ ist ganz klar mein Lieblings-Mendes. Über „Away we go“ bin ich mal bei Lovefilm gestolpert, als ich krank vorm Fernseher lag, und war dann beim Abspann sehr überrascht, dass er von Sam Mendes ist. Allerdings fand ich Maya Rudolph und John Krasinski als Paar nicht vollends überzeugend.

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    2. Lena

      Oh, „Away We Go“ fand ich (als Mendes-Fan) so schrecklich, völlig klischeeüberladen und ganz untypisch für den Regisseur. Aber ich weiß, dass er nicht bei allen so schlecht wegkam.

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  2. Yolanda Puschkin

    Ich sehs schon, mit meiner Meinung zu „Away We Go“ stehe ich so ziemlich alleine dar. Mir hat der ja einerseits als Film ohnehin gut gefallen, andererseits ergänzt er das Werk von Sam Mendes ganz wunderbar. „American Beauty“ ist ja bisschen prätentiös, „Road to Perdition“ solida, doch etwas langatmig, „Jarhead“ ist ein komödiatisches „Full Metal Jacket“, doch gelungen, darum finde ich „Revolutionary Road“ und „Away We Go“ in seinem Werk herausragend. Aber eigentlich mag ich ja all seine Filme. Und auf „Skyfall“ bin ich ja schon so gespannt wie ein Kind auf Weihnachten … 🙂

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