„Verblendung“ – Stieg Larsson und David Fincher

Eines gleich vorweg: Ich kenne keines der Stieg-Larsson-Bücher. Dieser Hype ist gänzlich an mir vorüber gegangen. Aber ich habe mir die Verfilmung von Niels Arden Oplev in der Extended Version angesehen – also einen soliden schwedischen Krimi mit recht viel Gewalt und einem nicht überraschenden Täter. Dass David Fincher wenig später ein Remake angekündigt hat, hat mich dann schon verwundert. Aber auf den ersten Blick ist David Fincher der richtige Regisseur für einen düsteren Thriller, daher bin ich auf den Film durchaus neugierig. Mittlerweile sind erste Bilder und ein erster Trailer von dem Film veröffentlich worden, die wenigstens Spannung versprechen.

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Allerdings bleibe ich weiterhin skeptisch, ob Rooney Mara in der Rolle der Lisbeth Salander gut besetzt ist. Noomi Rapace war einfach fantastisch in der schwedischen Verfilmung von „Verblendung“, besser lässt sich diese Rolle kaum spielen. Zumal mir die Wandlungsfähigkeit von Noomi Rapace nochmals eindrücklich vor Augen geführt wurde, als ich sie bei der Leipziger Buchmesse in „Beyond“ von Pernilla August in einer gänzlich anderen Rolle gesehen habe. Daher bin ich mal gespannt, ob Rooney Mara an Rapaces Leistung anknüpfen kann …

Der Film von David Fincher startet am 12. Januar 2012 in den deutschen Kinos.

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