Schlagwort-Archive: KrimiZeit-Bestenliste

KrimiZeit-Bestenliste Januar 2014

Ausnahmsweise am zweiten Donnerstag des Monats ist die KrimiZeit-Bestenliste erschienen. Die Platzierungen sind (in Klammern ist der Vormonat angegeben):

(c) Diogenes

(c) Diogenes

1 (3) John le Carré: „Empfindliche Wahrheit“
2 (1) Friedrich Ani: „M“
3 (7) Dennis Lehane: „In der Nacht“
4 (5) Martin Cruz Smith: „Tatjana“
5 (4) Garry Disher: „Dirty Old Town“
6 (2) Lee Child: „61 Stunden“
7 (-) Ulrich Ritzel: „Trotzkis Narr“
8 (-) Zoë Beck: „Brixton Hill“
9 (-) Jesper Stein: „Unruhe“
10 (8) Jo Nesbø: „Koma“

Besonders gefreut habe ich mich über die beiden Neuzugänge Zoë Beck und Ulrich Ritzel, deren Bücher ich sehr gelungen fand. Meine Besprechung von „Trotzkis Narr“ ist in der aktuellen Ausgabe der BÜCHER, die Kritik zu „Brixton Hill“ kommt nächste Woche im Zeilenkino. Aber bereits jetzt sei gesagt, dass sich beide Kriminalromane dem Thema Gentrifizierung aus gänzlich anderer Richtung nähern – und gekonnt Gesellschaftskritik mit Krimi-Elementen verbinden.

Dennis Lehanes „In der Nacht“ habe ich bereits ausführlich gewürdigt, Jesper Stein steht auf meiner Leseliste.

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KrimiZeit-Bestenliste – Die zehn besten Kriminalromane 2013

Nachdem ich meine Anmerkungen zur KrimiZeit-Bestenliste Dezember aus Arbeitsgründen einfach mal vergessen habe, will ich diese neu eingeführte Rubrik mit der Jahresliste fortsetzen. Nach den KrimiZeit-Kritikern sind folgende Titel die besten zehn Kriminalromane des Jahres 2013:

(c) Tropen

(c) Tropen

(1) Patrícia Melo: „Leichendieb“
(2) Friedrich Ani: „M“
(3) Warren Ellis: „Gun Machine“
(4) Jerome Charyn: „Unter dem Auge Gottes“
(5) Sara Gran: „Das Ende der Welt“
(6) Lavie Tidhar: „Osama“
(7) John le Carré: „Empfindliche Wahrheit“
(8) Mike Nicol: „Killer Country“
(9) Daniel Suarez: „Kill Decision“
(10) Don Winslow: „Kings of Cool“

Fünf dieser Titel habe ich gelesen, vier davon auch besprochen – und in der Liste nun verlinkt. Dass „Leichendieb“ in der KrimiZeit-Bestenliste so weit vorne landet, war angesichts der guten und dauerhaften Platzierung in den Monatslisten zu erwarten, mir hat das Buch auch gut gefallen, wenngleich ich nach der Lektüre nicht unbedingt so begeistert war wie viele andere Kritiker. Aber nun – einige Monate später – erinnere ich mich immer noch sehr gut an diesen perfiden noir-Roman und das ist ja meist ein gutes Zeichen.

Weitaus überraschender finde ich hingegen, dass Sara Gran mit „Das Ende der Welt“ auf der Liste überhaupt vertreten ist – und dann noch auf dem fünften Platz. So sehr ich den ersten Teil ihre Claire de Witt-Reihe schätze, war diese Fortsetzung doch lediglich mittelmäßig. Vieles erschien mir ein wenig zu hastig niedergeschrieben und nicht gut genug durchdacht. Daher wäre sie bei mir nicht unter den zehn besten Kriminalromanen des Jahres. Stattdessen hätte ich mir – kaum überraschend – Adrian McKintys „Der katholische Bulle“ auf der Liste gewünscht oder auch Joe R. Lansdale.

In nächster Zeit lesen werde ich voraussichtlich noch „Osama“ und „Killer Country“, auch der Ani steht noch auf meiner Liste.

Andere Abgleiche:
crimenoir
My Crime Time

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Die KrimiZeit-Bestenliste November 2013

Ich musste diese neue Reihe in meinem Blog ja unbedingt im Oktober anfangen, obwohl ich eigentlich weiß, dass ich in diesem Monat dank Buchmesse, diverser Redaktionsschlüsse und der Nordischen Filmtage kaum zum Lesen komme. Deshalb habe ich ausnahmsweise fast gar keine Meinung zu den platzierten Büchern.

(c) diaphanes

(c) diaphanes

1 (1) Jerom Charyn: „Unter dem Auge Gottes“
2 (-) Ana Paula Maia: „Krieg der Bastarde“
3 (-) Friedrich Ani: „M“
4 (7) Robert Wilson: „Stirb für mich“
5 (-) Lee Child: „61 Stunden“
6 (-) Garry Disher: „Dirty Old Town“
7 (-) Michael Robotham: „Sag, es tut dir leid“
8 (-) Tom Rob Smith: „Ohne jeden Zweifel“
9 (-) Christopher Brookmyre: „Die hohe Kunst des Bankraubs“
10 (5) C.S. Forester: „Tödliche Ohnmacht“

Lediglich Christopher Brookmyres unterhaltsamen „Die hohe Kunst des Bankraubs“ habe ich bereits gelesen – „Das Auge Gottes“ liegt weiterhin ganz oben auf meinem Stapel zu lesender Bücher. Ein Auge habe ich zudem auf Maias „Krieg der Bastarde“ geworfen, nahezu Pflichtlektüre sind Dishers „Dirty Old Town“ und Foresters „Tödliche Ohnmacht“. Ein wenig verwundert bin ich allerdings, dass Higgins allseits gelobter „Ich töte lieber sanft“ gar nicht auf der Liste zu finden ist.

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