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Helft dem Polar Verlag!

Wolfgang Franßen ist ein beharrlicher Mensch. Eines Tages rief er mich an und fragte, ob wir zusammen eine Seite aufbauen wollen, die sich ganz dem Noir und Polar verschreibt. Für mich wurde ein Wunsch war – und Wolfgang schuf nicht nur die Rahmenbedingungen und stritt sich mit mir beharrlich über Detailfragen, er schenkte mir auch großes Vertrauen. Denn so ein Projekt hatte ich noch nicht gemacht. Es war klar, dass ich Fehler machen würde. Aber er sagte immer nur, dass er an mich glaube. Und wenn er sich etwas vorgenommen hat, dann setzt er alles daran, es zu verwirklichen.

Ein aktuelles Highlight! (c) Polar Verlag

Polar Noir war ein Baustein, um sein Ziel zu erreichen: Hierzulande den polar zu etablieren. Er ist überzeugt, dass es deutschsprachige Krimiautor_innen gibt, die einen polar schreiben können. Sie müssen nur gefunden und aufgebaut werden. Also bringt er in seinem Verlag wunderbare internationale Autor_innen heraus, kommt aber immer wieder auf sein ursprüngliches Ziel zurück. Dabei belässt er es nicht mit Büchern, sondern tourt mit seiner Talk.Noir-Reihe durch die Republik, gibt die Polar Gazette heraus und bereichert den Buchmarkt mit tollen internationalen Titeln. Doch nun braucht er finanzielle Unterstützung und hat ein Crowdfunding gestartet. Alle Infos findet ihr unter diesem Link.

Für mich ist der Polar Verlag ein unverzichtbarer Teil der Krimilandschaft – und deshalb bitte ich euch: Helft.

Polar Verlag

Überraschende Post erwartete mich, als ich nach einer Woche Urlaub in der alten Heimat nach Bonn zurückkehrte:

Foto

Der Polar Verlag hat sein erstes Programm in Leipzig vorgestellt und sich laut Geschäftsführer Wolfgang Franßen vorgenommen, Kriminalromane zu veröffentlichen, in denen der „Suspense dazu dient, einen kritischen Blick auf die Gesellschaft zu werfen“. In Jörg Walendys „Tag der Unabhängigkeit“ geht es um einen Mord in Algerien kurz vor dem arabischen Frühling und in Eberhard Nembachs „Gypsy Blues“ um Zwangsorganspenden. Beide Bücher „stehen für den Versuch, einen deutschen Polar im Sinne Jean-Patricks Manchettes zu beleben“. Allein dieser Satz hat meine Neugier endgültig geweckt, außerdem bin ich ja immer auf der Suche nach guten deutschsprachigen Kriminalromanen. Dann lag dieser Post noch ein Schlüssel bei, der zum Room 203 führt. Ab Ende Mai soll es dort im Hinterzimmer noch mehr zu entdecken geben. Ich bin sehr gespannt!

Vielen Dank an den Polar Verlag – ich werde wieder berichten.