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Noir.Mastul

Am 14. September gibt es wieder eine Veranstaltung in Berlin zum Noir – dieses Mal zum Thema „Paranoia“. Der offizielle Veranstaltungstext:

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Paranoia stammt aus dem Griechischen. Wird mit wahnsinnig, verrückt, neurotisch, gestört übersetzt. Was treibt Autoren/Innen dazu, ihre Helden an Verschwörungen glauben zu lassen? Ist es allein die unsichere Welt da draußen? Sonja Hartl, Thomas Wörtche und Wolfgang Franßen besprechen an diesem Abend:

Ahmed Mourad „Vertigo“ (Lenos)
James Grady – Die letzten Tage des Condors (Suhrkamp)
Jon Bassoff – Zerrüttung (Polar Verlag).

Leben wir also schon in einem Überwachungsstaat und müssen uns sorgen? Ist der Wahn längst zum Normalzustand geworden? Oder sind Autoren und Autorinnen davon fasziniert, welche Möglichkeiten der Kriminalroman ihnen bietet, eine persönliche, wie gesellschaftliche Realität zu beschreiben, die ins Rutschen gekommen ist.

Ein Abend als Treffpunkt der Krimi-Szene, an dem jeder Leser, jede Leserin kräftig mitdiskutieren dürfen. Und die Frage: Wie weit sind wir selbst schon von einer Paranoia befallen?

14. September um 20.00 Uhr
Kunst- und Kulturverein Mastul e.V
Liebenwalder Str. 33
13347 Berlin
Eintritt frei

Wie sieht es aus, seid ihr dabei?

Gastspiel: Interview mit James Grady

(c) Suhrkamp

(c) Suhrkamp


Für die BÜCHER-Ausgabe Juli/August habe ich einen größeren Beitrag über Politthriller geschrieben und dafür ein Interview mit James Grady über „Die letzten Tage des Condor“ geführt. Und wie es im Print nun einmal so ist, habe ich nur eine begrenzte Zeichenzahl zur Verfügung. Das Interview in voller Länger gibt es daher beim CrimeMag zu lesen.