Schlagwort-Archiv: März

Krimibestenliste März 2018

Hier ist sie, die Krimibestenliste für den März 2018.

(c) Unionsverlag

1 (-) Garry Disher: Leiser Tod (Unionsverlag)
2 (-) Hideo Yokoyama: 64 (Atrium)
3 (5) Dror Mishani: Die schwere Hand (Zsolnay)
4 (6) William Boyle: Gravesend (Polar)
5 (-) Wallace Stroby: Fast ein guter Plan (Pendragon)
6 (10) Antti Tuomainen: Die letzten Meter bis zum Friedhof (Rowohlt)
7 (2) Mike Nicol: Korrupt (btb)
8 (-) Castle Freeman: Der Klügere lädt nach (Nagel & Kimche)
9 (-) Roger Smith: Mann am Boden (Tropen)
10 (-) Tom Hillenbrand: Hologrammatica (Kiepenheuer&Witsch)

Krimi-Zeit Bestenliste März 2016

Die Bestenliste für März ist erscheinen:

(c) Unionsverlag

(c) Unionsverlag

1 (-) Garry Disher: Bitter Wash Road (Unionsverlag)
2 (4) Ryan Gattis: In den Straßen die Wut (Rowohlt)
3 (-) Andreas Pflüger: Endgültig (Suhrkamp)
4 (-) Ross Thomas: Porkchoppers (Alexander Verlag)
5 (1) Malla Nunn: Tal des Schweigens (Ariadne)
6 (-) Cormac McCarthy: Der Feldhüter (Rowohlt)
7 (3) Tito Topin: Exodus aus Libyen (Distel)
8 (-) Michael Robotham: Der Schlafmacher (Goldmann)
9 (-) Eugene McCange: Die Welt ist immer noch schon (Steidl)
10 (9) Joseph Kanon: Leaving Berlin (C. Bertelsmann)

Malla Nunn ist zudem auf der Bestenliste des Weltempfängers.

Garry Disher hat mich im Januar sehr beschäftigt, daher möchte ich an dieser Stelle auf meinen Beitrag über Dishers Wyatt-Romane und sein Schreiben bei Polar Noir verweisen. Außerdem habe ich für die im März erscheinende Ausgabe des BÜCHER-Magazins ein Porträt über ihn und sein kriminalliterarisches Schaffen geschrieben. Sehr lesenswert ist zudem Alf Mayers Beitrag im CrimeMag. Er hat Disher in Australien persönlich getroffen – und startet damit eine Reihe zu australischer Kriminalliteratur, über die ich mich sehr freue!

KrimiZeit-Bestenliste April 2015

Die neue KrimiZeit-Bestenliste kommt – feiertagsbedingt – schon heute. Auf Platz 1 ist unverändert William McIlvanney mit „Die Suche nach Tony Veitch“, den ich bereits im BÜCHER Magazin besprochen habe. Außerdem gibt es fünf Neu-Einsteiger.

(c) Kunstmann

(c) Kunstmann

1 (1) William McIlvanney: Die Suche nach Veitch (Kunstmann)
2 (9) Zoë Beck: Schwarzblende (Heyne)
3 (-) James Ellroy: Perfidia (Ullstein)
4 (3) Mike Nicol: Bad Cop (btb)
5 (-) Giancarlo de Cataldo/Carlo Bonini: Suburra (Folio)
6 (-) Adrian McKinty: Die verlorenen Schwestern (Suhrkamp)
7 (2) Alan Carter: Prime Cut (Edition Nautilus)
8 (4) Dave Zeltserman: Killer (Pulp Master)
9 (-) Greg Iles: Natchez Burning (Rütten & Loening)
10 (-) James Lee Burke: Sturm über New Orleans (Pendragon)

Gelesen März/April 2014

Nachdem der März ein bescheidener Lesemonat war, bin ich im April wieder besser in Form. Die Bücher stapeln sich hier zwar immer noch, auch erinnern mich die täglich eintrudelnden Herbstvorschauen beständig daran, dass ich mit den Frühjahrsbüchern noch nicht durch bin, aber dagegen hilft ja bekanntlich nur eines: Lesen.

Im April und Mai habe ich folgende Bücher (wieder-)gelesen:

Foto

Eoin Colfer: Hinterher ist man immer tot
Stephan Kaluza: 30 Keller
Heinrich Steinfest: Der Allesforscher
Amy Hempel: Die Ernte
Jörg Juretzka: Sense
Jörg Juretzka: Der Willy ist weg
Jörg Juretzka: Fallera
Jörg Juretzka: Equinox
Jörg Juretzka: Wanted
Jörg Juretzka: Bis zum Hals
Jörg Juretzka: Alles total groovy hier
Joyce Maynard: Der Duft des Sommers
Jörg Juretzka: Rotzig & Rotzig
Jörg Juretzka: Freakshow
Jörg Juretzka: Taxibar
Jörg Juretzka: Schlachtfeld der Liebe
Chimanda Ngozi Adiche: Americanah

Die meisten Juretzka-Titel hatte ich bereits vor Jahren gelesen, nun aber für einen Beitrag über Kristof Kryszinski und ihn wieder entdeckt und ich hatte einen Heidenspaß. Da einige der Bücher noch bei meinen Eltern lagern, habe ich außerdem nebenbei die überraschend gute Krimi-Auswahl der Stadtbibliothek Beuel entdeckt, die ich zukünftig häufiger nutzen werde. Joyce Maynard habe ich anlässlich der Verfilmung von Jason Reitman gelesen – mir war das alles zu süß und weich. (zur Kritik des Films „Labor Day“). Heinrich Steinfest ist einer meiner Lieblingsautoren, sein „Allesforscher“ ist ein wunderbar rätselhafter und nachdenkenswerter Roman, ein Blogbeitrag folgt. Amy Hempels Kurzgeschichten haben mich sehr bewegt, sie sind geheimnisvoll, manchmal grausam, manchmal bewegend, immer klug und ich möchte unbedingt mehr von ihr lesen. Sehr beeindruckt hat mich außerdem Adiches „Americanah“, der einer jener Romane ist, die mich die Welt mit anderen Augen sehen lassen und deren Lektüre mich und meine Wahrnehmung verändern. Ein Beitrag über dieses Buch und „Nairobi Heat“ wird diese Woche folgen.

KrimiZeit-Bestenliste März 2014 – Ein Abgleich

Nachdem ich im Februar den Abgleich versäumt habe, steige ich nun im März wieder ein. Hier ist sie, die KrimiZeit-Bestenliste (Platzierungen in Klammern geben den Vormonat an):

(c) Liebeskind

(c) Liebeskind

1 (-) David Peace: „GB84“
2 (7) Jan Costin Wagner: „Tage des letzten Schnees“
3 (3) Jesper Stein: „Unruhe“
4 (6) Zoë Beck: „Brixton Hill“
5 (-) Daniel Woodrell: „In Almas Augen“
6 (8) Dennis Lehane: „In der Nacht“
7 (5) Martin Cruz Smith: „Tatjana“
8 (10) Uta-Maria Heim: „Wem sonst als Dir.“
9 (4) Friedrich Ani: „M“
10 (-) Karim Miské: „Entfliehen kannst Du nie“

Immerhin fünf Titel habe ich bereits gelesen, der sechste – „Unruhe“ – wird voraussichtlich am Wochenende folgen. Sehr gefreut habe ich mich über den ersten Platz für David Peace, von dessen „GB84“ ich schlichtweg begeistert bin. Deshalb kann ich nur wiederholen: Ja, der Anfang ist mühsam, ja, die Nebenhandlung auf der Seite ist sehr klein gedruckt, ja, es ist alles ein wenig schwierig zu lesen. Aber alleMühe lohnt sich ungemein! Über Jan Costin Wagner, Zoë Beck und Dennis Lehane habe ich bereits etwas geschrieben, sie gehören auch für mich eindeutig zu den besten Krimis der letzten Monate.

Daniel Woodrells „In Almas Augen“ hat mir ebenfalls sehr gut gefallen (Beitrag folgt), als Krimi würde ich das Buch nicht unbedingt sehen, aber da war ich bereits bei Carl Nixons „Rocking Horse Road“ strenger als die Jury. Es geschieht zwar in beiden Büchern ein Verbrechen, allerdings steht für mich die Aufklärung zu wenig im Vordergrund.

Von den anderen vier Titeln hat mich vor allem der Satz der Jury neugierig gemacht, dass in Karim Miskés „Entfliehen kannst du nie“ „Wut, Drogen, Freud und Ellroy“ stecke. Von Uta-Maria Heim habe ich bisher nur „Feierabend“ gelesen, das Buch konnte mich nicht überzeugen. Aber schön ist, dass immerhin zwei Frauen und vier deutschsprachige AutorInnen auf der Liste stehen.