Fundstück vom 16. März 2017

Das Ende der Kritik und das Sterben des Kritikerberufs wird ja fast so regelmäßig ausgerufen wie Diskussionen über die Sinnhaftigkeit bzw. Notwendigkeit von Verrissen geführt werden. Ich bin (wenig überraschend) überzeugt, dass Kritik wichtig ist – und dann gestern von meinem Kollegen Joachim Kurz auf einen sehr schönen Text im New Yorker aufmerksam gemacht worden, der mit einer der schönsten Beschreibungen des Kritikerdaseins schließt:

Perhaps the profession is destined to fade away, but others will have to take up the critic’s simple, irritating, somehow necessary job: to stand in a public space and say, “Not quite.”

Der gesamte Text ist hier zu lesen.

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