Archiv für den Autor: Zeilenkino

Krimi-Kritik: „Korrupt“ von Mike Nicol

(c) btb

Der surfende Privatdetektiv Fish Pescado ist wieder zurück – oder besser gesagt: zunächst ist seine Freundin Vicky Kahn wieder da. Die pokersüchtige Anwältin hat eine – sagen wir – Fortbildung absolviert und arbeitet nun für den südafrikanischen Geheimdienst, der State Security Agency, kurz SSA. Unter Führung des stets „Alice im Wunderland“ zitierenden Henry Davidson bekommt sie den Auftrag, auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol ein schönes Model zu treffen, das dem Geheimdienst Informationen übermitteln will. Zur gleichen Zeit wird in Kapstadt ein Attentat auf einen Politiker verübt, der aus der Zentralafrikanischen Republik Exil in Südafrika gesucht hat. Und mittendrin steckt Fish, der erst auf Betreiben von Mart Velaze den Auftrag von der überlebenden Witwe bekommt, das Attentat zu untersuchen, und dann auch von Vicky um Hilfe gebeten wird. Denn natürlich kann eine Agentin kaum ohne die Hilfe ihres Freundes klarkommen, das ist ja bei all den männlichen Agenten auch immer so, dass die ihre Freundinnen … Weiterlesen

Shots 01/2018

(c) Kindler

Es gibt tatsächlich eine Talkshow, die ich sehr gerne sehe. Bei der „The Graham Norton Show“, ausgestrahlt auf der BBC, begrüßt der sympathische Moderator zumeist ziemlich hochkarätige Gäste, sie sitzen zusammen, trinken etwas und plaudern miteinander. In der Regel ist das recht lustig. Und deshalb war ich durchaus neugierig, was Graham Norton in seinem Kriminalroman „Der irische Dorfpolizist“ geschrieben hat. Und irgendwie ist dieser Krimi wie die Talkshow: behaglich und geschwätzig.
In dem kleinen südirischen Dorf Duneen passiert eigentlich nie etwas, aber nun wurden auf einer Baustelle menschliche Knochen gefunden. Also muss sich der dickliche Sergeant PJ Collins – es ist wichtig, dass er ein wenig dick ist, jedenfalls wird es in gefühlt jeder zweiten Beschreibung erwähnt – an die Arbeit machen und herausfinden, ob es sich bei den Überresten tatsächlich um den vor 20 Jahren verschwundenen Tommy Burke handelt.
Der Fall bietet keine Überraschungen, dafür erfahren wir allerhand Dorfklatsch und das Liebesleben von Collins nimmt neuen Schwung. Dieses Buch soll offenbar anheimelnd und warmherzig sein, niemand soll verschreckt werden. Warum Graham Norton dann ausgerechnet einen Krimi schreiben musste, weiß ich nicht. Quälend harmlos.

Graham Norton: Der irische Dorfpolizist. Übersetzt von Karolina Fell. Kindler 2017.

 

(c) Arctis

Eigentlich alles, was Elka von der Welt weiß, hat sie von dem Trapper Kreagar Hallet gelernt. An ihre Großmutter, bei der sie einst lebte, hat sie kaum mehr Erinnerungen. Er hat sie aufgenommen, als sie alles verloren hatte, hat ihr gezeigt, wie sie in der gnadenlosen Welt überleben kann. Aber nun ist sie auf der Flucht – vor ihm.
Nach einem starken, eiskalten Anfang entwickelt sich Beth Lewis‘ „Wolf Road“ zu einem Abenteuerroman aus weiblicher Sicht, der sehr deutlich macht, wie erbarmungslos das Leben fernab der Zivilisation sein kann. Eine „Riesendummheit“ ist passiert, seither ist die Welt nicht mehr, wie sie war, und die Menschen müssen in diesem dystopischen Dasein zurechtkommen. Leider mischt Beth Lewis hier noch eine Serienkillergeschichte sowie diverse Traumata bei, so dass sie sich nach dem vielversprechenden Anfang zusehends verheddert.

Beth Lewis: Wolf Road. Übersetzt von Kerstin Fricke. Arctis Verlag 2017

 

(c) Suhrkamp

Nach der Trilogie um Eden Archer schickt Candice Fox mit Amanda Pharrell und Ted Conkaffey erneut ungewöhnliche Charaktere in die Krimi-Welt: Amanda Pharrell gilt als Mörderin einer 17-Jährigen, hat ihre Strafe aber abgesessen. Ted Conkaffey wird verdächtigt, eine 13-Jährige vergewaltigt zu haben, wurde aber vorerst wieder frei gelassen. Doch er hat seinen Job als Polizist verloren, seine Frau hat ihn verlassen und ganz Australien hasst ihn. Dieser Hass verbindet ihn nun wiederum mit Amanda Pharrell, die sich nach Verbüßen ihrer Haftstrafe abermals im titelgebenden Crimson Lake niedergelassen hat und als Privatdetektivin arbeitet. Und nun heuert sie Conkaffey als Gehilfen an, in dem Verschwinden des berühmten Autors Jake Scully zu ermitteln, der offenbar von einem Krokodil verschlungen wurde. Genau wie es in einem seiner Bücher steht …
Gekonnt verbindet Candice Fox die verschiedenen Handlungsstränge miteinander und behält stets den Überblick. Dabei versteht sie es – wie bereits in der vorhergehenden Trilogie – bekannte Genre-Konventionen immer noch etwas weiter und weiter zu drehen und gute Unterhaltung zu liefern.

Candice Fox: Crimon Lake. Übersetzt von Andrea O’Brien. Suhrkamp 2017.

 

(c) dtv

In „Young Man with a horn“ („Der Mann ihrer Träume“) heiratet Kirk Douglas die falsche Frau – und hierin ähnelt Michael Curtiz‘ Film auch dem Roman, den er sehr lose adaptiert hat. In Dorothy Bakers „Ich mag mich irren, aber ich finde Dich fabelhaft“ verliert Hauptfigur Rick Martin – wohl an Brix Beiderbecke angelehnt, aber ohne wohlhabende Herkunft – allerdings zuallererst sein Herz an den Jazz. Deshalb ist dies auch in erster Linie ein Jazzroman, womöglich sogar der allererste, wie der amerikanische Kritiker Gary Giddins behauptete – und er liegt nun in neuer Übersetzung vor.
Baker ist ein Weißer, ein Autodidakt am Klavier, der irgendwann mit seinem Schwarzen Freund hinter einem Club steht und das erste Mal Jazz hört. Damit ist er verloren, er lernt Trompete und spielt wie kein Weißer vor ihm. Das ist alles eine typische Coming-of-Age-Geschichte, die sich dann aber zu einer flirrenden Liebesgeschichte an die Musik und den mit ihr verbundenen Rausch und Wahnsinn steigert. Natürlich verstrickt sich Baker zwischen Kunst und Kommerz, verliebt sich auch hier in die falsche Frau – aber die andere als im Film, trinkt zu viel und stürzt letztlich unaufhaltsam ab. Es ist eine faszinierende Lektüre eines Romans, in dem einzig die – dem historischen Sprachgebrauch geschuldete – Verwendung des N-Wortes irritiert.

Dorothy Baker: Ich mag mich irren, aber ich finde dich fabelhaft. Übersetzt von Kathrin Razum. dtv Premium 2017.

TV-Tipp: „Verfluchte Liebe deutscher Film“

Update: Bereits am 14. Februar 2018 zeigt ARTE „Offene Wunde deutscher Film“.

Am 19. Februar und 5. März 2018 zeigt das WDR die Essays von Dominik Graf und Johannes F. Sievert zum deutschen Film der 1960er und 1970er Jahre. Es sind kenntnisreiche und hoch interessante Filme zur deutschen Filmgeschichte, bei denen es sehr viel zu entdecken gibt – und die vor allem die Frage aufwerfen, wie die Genre-Seite der deutschen Filmtradition so in Vergessenheit geraten konnte.

Parallel dazu zeigt das WDR einige dieser Filme – darunter bspw. „Mädchen mit Gewalt“ von Roger Fritz, der noch nie im Fernsehen zu sehen war. Die Zeiten sind natürlich abenteuerlich, aber es gibt ja diverse Aufnahmegeräte!

© WDR/Augustinfilm

Die Termine im Überblick:

19.02.2018, 23.15 Uhr: „Verfluchte Liebe deutscher Film“ (Dominik Graf);
anschl. um 0.45 Uhr „Brandstifter“ (Klaus Lemke)

20.02.2018, 23.40 Uhr: „Mädchen mit Gewalt“ (Roger Fritz/Erstaufführung)

26.02.2018, 0.00 Uhr: „Smog“ (Wolfgang Petersen)

27.02.2018, 23.40 Uhr: „Aufforderung zum Tanz“ (Peter F. Bringmann)

05.03.2018, 23.15 Uhr „Offene Wunde deutscher Film“ (Dominik Graf),
anschl. um 0.45 Uhr „Gambit“ (Peter F. Bringmann)

06.03.2018, 23.40 Uhr: „Vier gegen die Bank“ (Wolfgang Petersen)

Neues bei Kino-Zeit

Zu den Konstanten meines beruflichen Daseins zählt seit einigen Jahren Kino-Zeit – und in den vergangenen Monaten wurde dort im Hintergrund viel gearbeitet und geändert. Nun ist die größte Veränderung auch zu sehen: Am Donnerstag haben wir Relaunch gefeiert. Mit neuem Logo, neuen Farben, neuer Seite, vielen verbesserten Funktionen und wir können nun auch ganz neue Formate ausprobieren.

Eine neue Reihe, an der ich beteiligt bin und die ebenfalls diese Woche gestartet ist, heißt „Frauen wählen“. Aus Anlass 100 Jahre Frauenwahlrecht wird es einmal im Monat einen Beitrag geben, in dem wir mit interessanten Filmfrauen sprechen oder sie porträtieren oder uns mit Themen beschäftigen, die mit Frau und Film zu tun haben. Der erste Teil ist mein Interview mit Barbara Albert, deren Film „Licht“ vorige Woche im Kino angelaufen ist.

Schaut doch mal vorbei, es gibt wirklich so einiges zu entdecken: Zu Kino-Zeit

Krimi-Kritik: „Schleierwolken“ von Regina Nössler

„Schleierwolken“ von Regina Nössler ist ein kleines, feines, gemeines Buch. Im Mittelpunkt steht Elisabeth Ebel, sie lebt in Berlin und arbeitet für ein Schreibbüro als Korrektorin. Eigentlich ist sie mit ihrem Leben auch ganz zufrieden, sie hatte in paar Beziehungen, kann aber auch ganz gut alleine sein. Ihre einzige Plage sind die Besuche bei ihrer 84-jährigen Mutter in Wattenscheid. Mittlerweile verwitwet, wäre es eigentlich an der Zeit, dass sie in ein Heim zieht. Aber Elisabeths Mutter weigert sich beharrlich, daher fährt ihre Tochter alle paar Wochen ins Ruhrgebiet – und sie hasst diese Fahrt, wenn die „Porta Westfalica auf der schlechten Seite, der rechten liegt. Dann ging es unaufhaltsam Richtung Westen und zwar nicht ins gelobte Land, sondern in die kleine Hölle.“

(c) konkursbuch Verlag

Doch dann kommt zu dieser bekannten Hölle eine weitere: Als sie in Berlin unterwegs ist, hat sie das Gefühl, dass sie verfolgt wird. Vielleicht weil sie einen Mord beobachtet hat. Vielleicht versucht aber auch jemand, sie zu ermorden, indem er sie vor den Bus schubst. Sie kann es nicht belegen, sie kann es nicht wirklich scharf fassen. Denn Elisabeth ist eine Meisterin des Verdrängens und Vergessens. Während sie sich aber nun mit diesem Gefühl des Verfolgtwerdens beschäftigt, drängen Erinnerungen hoch an damals, als sie noch in Wattenscheid lebte und immer eine Gartenlaube besuchte, obwohl die anderen Kinder dort sie gehänselt und gedemütigt haben. Immer wieder blendet die Erinnerungen ins Unscharfe, aber nach und nach kommen verschleierte Andeutungen hoch: sie hatte eine Affäre mit der Ehefrau eines Kunden, es gab einen „Zwischenfall“ als sie ihre Mutter gebadet hat, auch in ihrer Jugend ist etwas passiert, in dieser Gartenlaube. Weiterlesen

Krimi-Kritik: „Aisha“ von Jesper Stein

(c) Kiepenheuer & Witsch

Nachdem es mit Vizekommissar Axel Steen in den vorherigen drei Romanen „Unruhe“, „Weißglut“ und „Bedrängnis“ konstant bergab ging, ist er – man mag es kaum glauben – zu Beginn von Jesper Steins „Aisha“ auf dem Weg der Besserung. Clean, in Therapie und erfüllt von dem Versuch, ein besserer Mensch zu werden. Er hält die Verabredungen mit seiner Tochter Emma ein, kontrolliert sein Temperament, versucht, kollegial zu sein und hat eine neue Freundin. Allerdings wartet nun seit erster Mordfall seit über einem Jahr auf ihn und der hat es gleich in sich: Ein ehemaliger Mitarbeiter des dänischen Geheimdienstes PET wurde gefoltert und getötet, Axel soll herausfinden, wer dahintersteckt, aber der PET ist nur vordergründig hilfsbereit. Und so stößt Axel bald auf einen Anti-Terroreinsatz, der vor einigen Jahren äußerst schiefgelaufen ist.

Jesper Stein hat sich in den vorherigen Bänden redlich bemüht, den kaputtesten aller kaputten skandinavischen Ermittler zu schaffen und verschafft seiner Hauptfigur – und auch dem Lesepublikum – mit „Aisha“ anfangs eine kleine Auszeit. Weiter bergab ging es kaum mehr, daher tut dieser Rehabilitierungsversuch sowohl der Glaubwürdigkeit seiner Figur als auch der Reihe gut. Zumal er allerhand Anlass zu einigen wohlgesetzten Spitzen gegen die Kultur des positiven Denkens und Selbstoptimierung gibt. Aber natürlich wird Axel Steen kein anderer Mensch und deshalb ist es nur eine Frage der Zeit, bis alles wieder bergab geht – und leider ist es auch dieses Ende, an dem Jesper Stein dann wieder in allzu bekannte Muster verfällt. Weiterlesen

Krimi-Kritik: „Untiefen“ von Sheena Kamal

(c) Ullstein

Eine interessante Protagonistin hat Sheena Kamal für ihr Debüt „Untiefen“ entwickelt: Nora Watts ist trockene Alkoholikerin und lebt mit ihrer Hündin Whisper in dem Keller des Bürogebäudes, in dem sie als Sekretärin und „hauseigener Lügendetektor“ eines Journalisten und Privatdetektivs arbeitet. Ihr Vater gehört vielleicht zu „einer der dreiundsechzig First Nations“, „vielleicht war er aber auch ein Métis“. Er starb, als sie noch klein war und so hat sie mit ihrer Schwester ihre Kindheit vor allem in Heimen und Pflegefamilien verbracht. Deshalb teilt sie mit den Kindern der indigenen Bevölkerung das Gefühl der Entwurzelung, aber ihr Leben verlief doch anders. Immer wieder übernimmt sie kleinere Privatdetektiv-Aufträge, nun wendet sich ein wohlhabendes Paar an sie, deren Tochter Bonnie entführt wurde. Die Eltern glauben, das Mädchen auf der Suche nach der leiblichen Mutter sei – und ahnen scheinbar nicht, dass ausgerechnet Nora die Mutter ist. Sie hat das Mädchen vor 15 Jahren nach einer Vergewaltigung auf die Welt gebracht. Weiterlesen

Women in Crime: Mississippi von J.M. Redmann

Es ist ein klassischer hardboiled-Beginn: Eine hübsche Frau sucht einen Privatdetektiv auf, um ihm einen Auftrag zu geben, der ihn in die Bredouille bringen wird. Denn natürlich ist diese Frau ebenso hübsch wie falsch. Bei J.M. Redmann ist der Privatdetektiv allerdings eine Frau – und lesbisch noch dazu. Michele Knight ist ihr Name, an der Tür steht nur M. Knight, ihre Freundinnen nennen sie Micky. Sie lebt und arbeitet in New Orleans, kommt aus den Bayous und ist gerade noch hell genug, um als weiß durchzugehen. Der Auftrag, den sie von der hübschen Fremden erhält, bringt sie in Kontakt mit einer reichen Familie, auf deren Grundstück mit Drogen gehandelt werden soll – und natürlich in große Gefahr.

(c) Ariadne

Nicht nur im Plot, auch im Stil lehnt sich J.M. Redmann an Chandler an: Klare, knappe Sätze, lakonische Bemerkungen und Sprüche. Dabei wirken die fiebrigen, sumpfigen, genauen Beschreibungen zugleich fast wie Vorläufer von Sara Grans Bild von New Orleans in „Die Stadt der Toten“. Auch in ihrem Verhalten, lieber zu trinke als sich den Problemen zu stellen, passt Redmanns Mick gut zu den Marlowes und Spades dieser Krimi-Welt. Jedoch stellt sich schnell heraus, dass sie weitaus mehr psychologisches Potential hat – und ohne dass es allzu sehr ausgestellt wird, zeigt sich nach und nach, wie sehr sie in ihrer Vergangenheit traumatisiert wurde und von ihr zu der gemacht wurde, die sie heute ist. Mit all den Fehlern und Vorzügen. Weiterlesen

Save the Date: Talk Noir Berlin 1/2018

Am 6. Februar legen Wolfgang Franßen, Thomas Wörtche und ich wieder eine Runde Talk Noir aufs Parkett. An einem neuen Ort – dem Froschkönig in Neukölln -, aber mit altbekannter Diskutierfreude. Reden werden wir unter dem Motto „Es wird eng“ über „Sleeping Beauties“ von Stephen und Owen King, „Gravesend“ von William Boyle und „Schleierwolken“ von Regina Nössler. Los geht es um 20 Uhr.

Women in Crime: „Schmutziges Wochenende“ von Helen Zahavi

(c) Unionsverlag

„Dies ist die Geschichte von Bella, die eines Morgens beim Erwachen merkte, daß sie es satt hatte.“ Ein Satz brauchte „Schmutziges Wochenende“ von Helen Zahavi und schon hatte mich das Buch. Ein Satz, er mag schlicht erscheinen, aber er trifft das genau das Gefühl, dass ich an manchen Morgen habe. Und hier geht es nicht um eine identifikatorische Lesart, hier geht es darum, dass mit diesem Satz ein Buch anfängt, das stark, provokativ und kompromisslos das Leben einer Frau in der Gesellschaft einfangen wird. Eine Gesellschaft, die sie ständig sexualisiert und bewertet, eine Gesellschaft, in der sie verschiedenen Formen von Gewalt ausgesetzt ist. Deshalb ist der Titel auch eine fiese Abwandlung dessen, was er verspricht: Ein ‚schmutziges Wochenende’ meint für viele zwei Tage voller Sex. Hier aber umfasst es 48 Stunden, in denen sich eine Frau gegen die Gewalt zur Wehr setzt, die ihr angetan wird. Weiterlesen